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Heimischer Honig wird teurer

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In der Chiemgaustube fand eine Veranstaltung für Imker zum Thema Faulbrut sowie anschließend die Kreisversammlung der beiden Imkerverbände (Verband Bayerischer Bienenzüchter und Landesverband Bayerischer Imker) statt. Dabei ging Landesvorsitzender Josef Reithmeier auf die geringe Honigernte und die gestiegenen Kosten ein, die eine Preiserhöhung beim Honig unvermeidlich machen.


Franz Vollmaier erläuterte den Weg des Bakteriums von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Faulbrut und ging darauf ein, wie man einen Befall erkennt. Auch wurden die Maßnahmen zur Bekämpfung vorgestellt. Um in Zukunft für einen solchen Fall gerüstet zu sein, wiesen Kreisvorsitzender Bichler und die Gesundheitswarte Hans Koch und Luise Mitterreiter auf die Meldepflicht aller Imker für ihre Bienenvölker (Standort und Anzahl) hin. Bienenhalter, die noch nicht beim Veterinäramt gemeldet sind, müssen dies in den nächsten Wochen nachholen.

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Für das nächste Jahr wartet eine besondere Überraschung auf die Königinnenzüchter: Es werden Vatervölker aus der Varroatoleranzzucht auf die Belegstelle gestellt. Den Züchtern wird damit die Möglichkeit geboten, vom Zuchtfortschritt der Arbeitsgruppe Toleranzzucht zu profitieren.

Sehr erfreulich für die Imker sah auch der Vorsitzende des Landesverbandes, Josef Reithmeier, die Situation: Obwohl die Imker mit der Varroamilbe und einer nicht für Bienen idealen Umwelt zu kämpfen haben, habe sich doch das Blatt insgesamt gewendet. Durch gemeinsame Anstrengungen aller Vereine konnte Imkernachwuchs gewonnen werden und durch Filme ist die Honigbiene in aller Munde.

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