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Foto: Feuerwehr Hart
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Foto: Hubert Hobmaier

Heimische Feuerwehren erneut im Unwettereinsatz

Die heimischen Feuerwehren mussten am Freitagabend 15-mal ausrücken. Ein Gewitter mit starkem Wind, stellenweise Hagel und heftigem Regen war über den Landkreis Traunstein hinweggezogen. Größere Schäden wurden nicht bekannt, ebenso wurden keine Personenschäden gemeldet. Allein die Feuerwehr Chieming musste sieben Einsatzstellen abarbeiten.


Bereits um 16.30 Uhr wurde die Feuerwehr Hart mit dem Einsatzstichwort »Wasser im Keller« alarmiert. Hier war die Ursache jedoch ein Wasserrohrbruch. Kurze Zeit danach wurde die Feuerwehr Grassau zu einer »Aufzugrettung« alarmiert. Eine Person saß fest und musste von der Feuerwehr befreit werden. Fast zeitgleich rückte die Feuerwehr Übersee zu einer Brandnachschau aus. Eine Spülmaschine hatte in einem Wohnhaus »geraucht«. Die Feuerwehr wurde zur Kontrolle hinzugezogen.

Gegen 18.30 Uhr zog dann das Gewitter über den Landkreis. Der erste Einsatz führte die Feuerwehr Chieming nach Stöttham. Dort fiel ein Baum auf ein Hausdach und musste beseitigt werden. Darüber hinaus mussten die Aktiven der Feuerwehr Chieming in diesem Bereich noch zwei umgestürzte Bäume von der Fahrbahn beseitigen und Abhilfe bei einer überschwemmten Straße schaffen.

Auf der Staatsstraße 2096 zwischen Laimgrub und Chieming war ein Strommast abgebrochen und musste durch die Feuerwehr notdürftig gesichert werden. Die weiteren Arbeiten übernahm noch am Abend der Netzbetreiber.

Wie Martin Hölzle, der Kommandant der Feuerwehr Chieming sagt, »waren wir mit 20 Mann rund zwei Stunden im Ortsgebiet im Einsatz und mussten sieben verschiedene Einsatzstellen wie umgestürzte Bäume oder Wasser im Gebäude abarbeiten. Größere Schäden sind durch das Unwetter nicht entstanden«.

Die Feuerwehr Nußdorf wurde indes nach Sondermoning gerufen. Dort war Wasser in den Keller eingedrungen und musste abgepumpt werden.

Nahe Sondermoning ist ein kleiner Baum auf ein Geldtransporterfahrzeug gefallen. Dort leistete die Feuerwehr Hart Technische Hilfe und beseitigte den Baum. Wie Kommandantin Daniela Rottner mitteilte, »wurden keine Personen verletzt und ein größerer Schaden am Fahrzeug war für die Feuerwehr nicht zu erkennen«. Die Feuerwehr Traunwalchen wurde ebenfalls zu »Wasser im Keller« alarmiert. Der Einsatz war an einem Gebäude an der Stiftsstraße.

In Traunstein musste die Feuerwehr zu einer Wohnungsöffnung. In der Nacht auf Samstag gab es dann noch einen weiteren Alarm für die Feuerwehr Albertaich. Ein Baum blockierte die Strecke zwischen Ilzham und Haiming. Dieser wurde beseitigt. Nach rund drei Stunden waren die meisten Notrufanfragen für die Feuerwehren abgearbeitet.

Hob

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