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Haus für Wasser und Musik in Marquartstein

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Den Grundstein für das neue Gebäude des gemeindlichen Wasserwerks und der Proberäume für die Musikkapelle legte Bürgermeister Andreas Dögerl (vorne links) neben Zweitem Bürgermeister Günter Richter, dahinter (von links) Architekt Toni Entfellner, Baumeister Hans-Peter Kaindl und der Vorstand der Musikkapelle Marquartstein, Norbert Memminger. (Foto: Giesen)

Marquartstein. Für das neue »Haus für Wasser und Musik« im Gewerbegebiet an der Hochlerchstraße legte Bürgermeister Andreas Dögerl zusammen mit weiteren Verantwortlichen den Grundstein. In dem neuen Gebäude, dessen Fundamente bereits gelegt sind, werden das gemeindliche Wasserwerk und im Obergeschoß ein großer Probenraum für die Musikkapelle untergebracht.


Das Gebäude soll im Erdgeschoß die Zentrale des gemeindlichen Wasserwerks, Büros und Lagerraum beherbergen; in einem Anbau die Garagen für das Wasserwerk, das sich bisher sehr beengt im Bauhof befindet.

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Tageszeitung in den Grundstein gelegt

In den Grundstein legte der Bürgermeister symbolisch eine Metallrolle mit einer Festschrift der Gemeinde von diesem Jahr, einer Tageszeitung sowie Münzen und den Plänen für die Wasserversorgung. Die Vertreter der Baufirmen betonten, wie gut der Baufortschritt bis jetzt vorangegangen ist. Sie hoben auch die gute Zusammenarbeit mit dem Leiter des Bauamtes der Gemeinde, Georg Menter, hervor.

Im Untergeschoß wird das Haus in massiver Ziegelbauweise errichtet. Im Obergeschoß werden für Decken und Wandelemente Holzplatten verwendet. Während im Frontbereich der Eingang zum Wasserwerk liegt, soll seitlich eine überdachte Außentreppe zum ersten Stockwerk führen. Hier ist der rund 140 Quadratmeter große Probenraum für die Musikkapelle. Im hinteren Bereich zur Tiroler Ache hin soll das Gebäude vollständig mit Lärchenholz verkleidet werden, damit sich die Fassade natürlich in die umgebende Naturlandschaft einfügt.

Stapelholzplatten im Obergeschoß sollen laut Aussage des Planers, Architekt Toni Entfellner, von der Firma intec Gewerbebau Traunstein, eine möglichst kurze Bauzeit und gute Eigenschaften zur akustischen Dämmung garantieren. Zudem ermöglichen sie eine praktische Grundlage, da die Musikkapelle den Innenausbau zum größten Teil in Eigenleistung erstellen möchte.

Brunnen wird mit Klangelementen versehen

Auch der Außenbereich des Hauses für Wasser und Musik soll gut gestaltet werden und durch Sitzbänke und einen kleinen Brunnen mit Klangelementen eine hohe Aufenthaltsqualität für wartende Musikschüler bieten. So wird überdies schon außen die Bestimmung des Gebäudes als Haus für Wasser und Musik symbolisch gezeigt.

Die voraussichtlichen Kosten für Gebäude, Technik und Außenanlagen wurden bei der Beratung im Gemeinderat auf 1,022 Millionen Euro ohne Berücksichtigung der Eigenleistungen und der Inventarkosten veranschlagt.

Nach dem Zeitplan von Planer Toni Entfellner könnte schon im April oder Mai nächsten Jahres die Einweihung des Hauses stattfinden. gi