weather-image
14°

Haus der Vereine in Chieming wird saniert

4.0
4.0
Bildtext einblenden
Das Haus der Vereine, in dem der gemeindliche Kindergarten untergebracht ist, soll saniert werden. Knapp 1,1 Millionen Euro soll die Maßnahme kosten, die in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorgestellt wurde. (Foto: Humm)

Chieming – Sehr positiv äußerte sich der Chieminger Gemeinderat in der jüngsten Sitzung über die Pläne zur Sanierung des Hauses der Vereine, in dem auch der Gemeindekindergarten untergebracht ist. Architekt Hans Romstätter stellte diese im Gremium vor. Geplant ist, mit den Baumaßnahmen in den Osterferien zu beginnen. Sie sollen im November 2017 abgeschlossen sein.


Gerechnet wird mit Gesamtkosten von knapp 1,1 Millionen Euro, davon entfallen rund 800 000 Euro auf den Bereich Kindergarten und 275 000 Euro auf das Haus der Vereine. Von der Regierung von Oberbayern wurde laut Romstätter ein Zuschuss von 306 000 Euro in Aussicht gestellt.

Anzeige

Das Gebäude soll einen »Wärmemantel« erhalten. Zuvor müsse die Holzschalung entfernt werden. Auch seien neue Fenster geplant. Im 1. Stock, wo der Kindergarten untergebracht ist, würden Akustikdecken und neue Böden eingebaut, die Sanitäranlagen modernisiert sowie ein Treppenlift eingebaut. Die Fenster erhalten einen Sonnenschutz und der Boden des Speichers werde mit einer Wärmedämmung versehen, so Romstätter.

Neue Fester für das Erdgeschoß

Neue Fenster gebe es auch im Erdgeschoß, wo der Trachtenverein seine Räumlichkeiten hat. Im Untergeschoß – dort ist der Musikverein Chieming zu Hause – würden die Außenwand trocken gelegt und im Anschluss der Boden, die Decke sowie der Lichtgraben erneuert. Der Musikraum werde auch noch eine Lüftungsanlage erhalten, wie der Architekt weiter ausführte. Geplant ist zudem, die Freianlage zu erweitern.

Der Gemeinderat reagierte positiv auf diese Pläne. Heinrich Wallner (Bürgerlich-Bäuerliche Wählergruppe) fand den Zeitpunkt zur Vorbereitung des Bauvorhabens ideal und äußerte sich zuversichtlich, dass die Sanierung im November 2017 abgeschlossen sein wird. Stefan Reichelt (CSU) verwies darauf, dass die neuen Fenster auf der Ostseite aus Kunststoff, auf der Westseite weiterhin aus Holz sein werden. Bürgermeister Graf entgegnete, der Gemeinderat werde zu gegebener Zeit darüber entscheiden, ob die Fenster auf der Westseite auch aus Kunststoff sein sollen, oder aus Holz bleiben sollen. OH