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Harmonie im Gemeinderat bekräftigt

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Übersee. Starke Unterstützung im Wahlkampf haben Übersees Bürgermeisterkandidat Marc Nitschke und seine Gemeinderatskandidaten bei der zweiten CSU-Wahlveranstaltung im Gasthof zur schönen Aussicht von Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer und Landtagsabgeordneten Klaus Steiner bekommen. Unter dem Beifall von mehr als 60 Zuhörern würdigte etwa Steiner die nahezu einstimmigen Entscheidungen »des harmonischen Gemeinderates« bei allen großen Projekten in der zu Ende gehenden Amtsperiode.


Der Landtagsabgeordnete aus Übersee wertschätzte Nitschke als Bürgermeister, der den Gemeinderat zusammengeführt und -gehalten hat. Vehement wandte sich Steiner in diesem Zusammenhang gegen »die Meinungsdiktatur« der Grünen, SPD und ADfÜ, die alles genau entgegengesetzt behaupten würden, als es wirklich sei und immer wieder von wenig Kommunikation und Toleranz im Gemeinderat sprächen.

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Auch Paul Reichl (CSU), seit 30 Jahren unter drei Bürgermeistern im Gemeinderat, empörte sich: »Lasst euch nicht von Sprüchen und großartigen Parolen beeinflussen. Was jetzt abgeht, ist völlig aus der Luft gegriffen.« Er erinnerte an die zumeist einstimmigen Beschlüsse im Gemeinderat und die vielen Erfolge.

Nach der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten zeigte sich Ramsauer beeindruckt von »den großartigen Persönlichkeiten und deren Überzeugungs- und Tatkraft«, die allesamt ein oder sogar mehrere Ehrenämter bekleiden würden. Er sei stolz auf die politische Kraft der Kommune und bezeichnete den Landkreis Traunstein als »eine der ressourcenreichsten Regionen Europas«.

Steiner mahnte für das geplante Alten- und Pflegeheim eine Kurz- und Tagespflege, eine geschlossene Demenz-Abteilung und eine Hospizeinrichtung statt eines 100-Betten-Hauses an.

Zuvor hatte Bürgermeister Nitschke noch einmal die breite Palette der geschafften Neuerungen seiner Amtszeit Revue passieren lassen und über künftige Pläne und Investitionen gesprochen (wir berichteten). Nicht in seinem Wahlprogramm stünde ein fairer und sachlicher Umgang mit seinen politischen Gegnern, meinte Nitschke in Anspielung auf entsprechende Veröffentlichungen der Opposition. »Das ist für mich einfach selbstverständlich«, so der Bürgermeisterkandidat. bvd