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»Gute Zusammenarbeit und großer Zusammenhalt«

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Die Vereine gedachten am Volkstrauertag der Toten am Kriegerdenkmal in Schleching. (Foto: Wunderlich)

Schleching. Pfarrer Josef Kreuzpointner erinnerte beim Volkstrauertag in der St. Remigius-Kirche in Schleching an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Die Gedanken an kriegerische Auseinandersetzungen, Terroranschläge oder das Flüchtlingselend in Syrien und vor Lampedusa könnten eine tiefe Traurigkeit auslösen. Die Antwort auf die Frage, wie man mit diesen Ängsten und Bedrohungen in der Welt umgehen soll, sieht Kreuzpointner im Evangelium.


Jesus habe seine Jünger zur Standhaftigkeit aufgefordert, so Pfarrer Josef Kreuzpointner. Sie sollten keinem falschen Messias nachlaufen, der den Himmel auf Erden verspricht. Auch das lasse sich auf die heutige Zeit übertragen, wo die Welt im Wachstumsprozess ist, begleitet von Umbrüchen und Veränderungen.

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Die Musikkapelle Schleching mit Kapellmeister Walter Reisenauer verlieh dem Zug zum Kriegerdenkmal mit ihrer Musik einen würdigen Rahmen. Josef Kreuzpointner sprach für die Gefallenen und Opfer des Krieges ein Gebet und Bürgermeister Josef Loferer erinnerte an die große Verantwortung gegenüber allen Menschen, die heute auf der Flucht sind und die Möglichkeiten, diesen Menschen eine neue Heimat zu geben. Die Ehrenwache am Kriegerdenkmal hielt Stefan Greif und Kanonier Peter Hell gab drei Salutschüsse ab.

Im Anschluss lud 1. Vorstand Emil Huber zur Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schleching in den Gasthof zur Post ein. In einem Rückblick auf das vergangene Jahr ließ er die zahlreichen Ereignisse Revue passieren. Kassierer Ludwig Schlagbauer berichtete über einen ausgeglichenen Kassenstand. Die Zahl der Mitglieder beträgt aktuell 180 (fünf Verstorbene und vier neue Mitglieder). Die Sammlung zur Kriegsgräberfürsorge brachte 572 Euro ein, die an den Volksbund der Kriegsgräberfürsorge abgeführt wurden.

Ein weiterer Punkt war die Neuwahl der Vorstandschaft. Schriftführer Hartmut Rihl wollte nach zwölf Jahren Tätigkeit sein Amt abgeben. Als neuer Schriftführer wurde Stefan Greif gewählt und als Zeugwart wurde Hans Konrad für diesen neu geschaffenen Posten gewählt. Alle anderen Mitglieder des Vorstandes wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

Bürgermeister Josef Loferer lobte die gute Zusammenarbeit und den Zusammenhalt des Vereins in den letzten Jahren und sprach ein »Vergelt's Gott« für die Vorstandschaft aus.

Zum Schluss berichtete Fähnrich Hans Bachmann von seinem Besuch in Kanada und einer für ihn beeindruckenden Veranstaltung von Weltkriegsteilnehmern in Toronto. wun

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