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Gute Zeiten für Grundstücksverkäufe

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Foto: Symbolbild, pixabay

Bauland ist rar, die Preise entsprechend hoch: Rundgerechnet 6,545 Milliarden Euro wanderten 2016 beim Verkauf von Bauland in Bayern in die Taschen der Vorbesitzer.


Grundstücksgeschäfte im Kreis Traunstein steuerten 41,36 Millionen zu dieser Summe bei. Das heißt, der Handel mit Baugrundstücken lief schlechter als 2015, als 72,67 Millionen Euro bezahlt wurden.

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Verkauft wurden sowohl baureifes Land als auch Bauerwartungsland. Der Quadratmeter »baureifes Land« kostete dabei rund 225 Euro, also runde 53 Euro mehr als 2015. Mit diesem Durchschnittspreis gehört der Kreis Traunstein zu den Gebieten, in denen weniger bezahlt wird, als im bayerischen Durchschnitt mit 261 Euro (Vorjahr: 235 Euro).

Schwarzzahlungen werden nicht erfasst

Diese Zahlen stammen aus tatsächlichen Grundstücksgeschäften, sind also keine Werte, die beispielsweise Gutachterausschüsse ermitteln. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Schwarze Zahlungen unterm Tisch und »Cash auf die Kralle« werden nicht erfasst. Basis dieser Statistik sind die Daten des Finanzamts, das die echten Verkaufswerte auf Euro und Cent kennt und ans Landesamt für Statistik meldet. In Traunstein wechselten 162 baureife Grundstücke den Besitzer. Dabei kostete der Quadratmeter im Schnitt 224,85 Euro. Das waren 52,83 Euro mehr als im Jahr davor.

Im Einzelnen verteilten sich die Verkaufsfälle bei uns folgendermaßen: 162 Grundstücksgeschäfte wurden mit baureifen oder bebauten Grundstücken gemacht. Dafür flossen 32,67 Millionen Euro (Vorjahr: 58,38 Millionen Euro). Andere Baulandarten sorgten 2016 für 65 Geschäfte mit einem Umsatzvolumen von 8,69 Millionen Euro. (Vorjahr: 84/14,29 Millionen Euro).

Bayernweit wurden rund 20 Millionen Quadratmeter baureifes Land verkauft, sprich eine Fläche von rund 20 Quadratkilometern. Das entspricht in etwa zweimal dem Großen Brombachsee oder einem Drittel des Starnberger Sees. zds