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»Gute Zeit gehabt«

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Pfarrer Johannes von Bonhorst wird Teisendorf nach nur zwei Jahren schon wieder verlassen. (Archivfoto: Mergenthal)

Teisendorf – Teisendorfs Pfarrer und Pfarrverbandsleiter Johannes von Bonhorst (52) wird nach nur zwei Jahren die Marktgemeinde wieder verlassen (wir berichteten kurz). Er übernimmt dann den Pfarrverband Planegg-Stockdorf im Würmtal südwestlich von München.


Der Wechsel hat, wie Bonhorst erläuterte, vor allem gesundheitliche Gründe. Darüber hinaus hofft der Priester, am neuen Standort seine Kontakte zu Freunden und Geschwistern besser pflegen zu können. Seine Verwandtschaft lebt überwiegend in der südwestlichen Ecke von München, wo Bonhorst auch aufgewachsen ist.

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Sein Weggang habe nichts damit zu tun, dass es ihm in Teisendorf nicht gefallen habe, betonte der 52-Jährige. »Hier gibt es viele gute bodenständige Leute, die geerdet sind. Ich habe eine gute, schöne Zeit mit vielen guten Erlebnissen gehabt.« Natürlich könne man es »nicht allen recht machen«, räumte er ein. Manche »eingefleischte Fans« seines Vorgängers Karl Ellmann hätten sich vielleicht an ihm und seiner etwas anderen theologischen Ausrichtung gestoßen.

Er hoffe aber, dass in einem Pfarrverband wie Teisendorf für verschiedene Ausprägungen des Glaubens innerhalb der Kirche Platz sei, entsprechend der ursprünglichen Bedeutung »allumfassend« des aus dem Griechischen stammenden Worts »katholisch«.

Den Pfarrverband Teisendorf wird zum 1. September der aus Ruhpolding stammende Pfarrer Martin Klein (51), der zuletzt den Pfarrverband Obing leitete, übernehmen. vm