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Gute Stimmung trotz eines Wolkenbruchs

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Besonders groß war die Nachfrage nach den in Schmalz gebackenen »Auszognen«.

Grassau – Das Mostfest der Rottauer Trachtler im Homer-Obstgarten in der Mitte des Dorfes war heuer zweigeteilt: Schon zur Mittagszeit waren weit über Tausend Besucher im Schatten der Obstbäume und der Sonnenschirme und genossen Speis und Trank. Am frühen Nachmittag flohen viele bei einem halbstündigen Wolkenbruch. Einige Hundert harrten unter den großen Sonnenschirmen aus. Mit dem Ende der Regenfälle schwärmten die Trachtler aus und trockneten Tische und Bänke ab. Und die Zahl der Besucher stieg bald wieder rapide an. Am Abend war der Festplatz wieder voll besetzt.


Schon 1970 fand auf dem Lagerplatz das erste Mostfest statt, im kleinen Rahmen, organisiert vom damaligen Vorplattler Felix Uth. Seit vielen Jahres ist das Mostfest an Mariä Himmelfahrt im Homer-Obstgarten und auch heute noch ist Felix Uth, der mittlerweile Ehrenvorstand der Rottauer Trachtler ist, im Organisationsteam dabei.

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Die Vorbereitungen auf das 47. Mostfest hatten schon im vergangenen Jahr mit dem Aufklauben und Pressen der Äpfel begonnen. Stefan Sichler trug die Verantwortung dafür, dass süffiger Rottauer Most entstand.

Am Nachmittag gab es zum Kaffee eine große Auswahl an Kuchen. Als Besonderheit wurden vor den Augen der Besucher »Auszogne« im Schmalz gebacken, die auch reißend nachgefragt waren. Die »Jungen Gederer« hatten mit ihrer Saftbar einen eigenen Stand aufgebaut und verkauften alkoholfreie Getränke, Popcorn und andere Süßigkeiten. Sehr viele fleißige Helfer sorgten sich um das Wohl der Gäste. Für die musikalische Unterhaltung sorgten zunächst die Rottauer Dorfmusi, dann »Nägl mit Köpfen« und am Abend die Rottauer Tanzlmusi. Sehr viel Freude bereiteten die »Jungen Gederer« mit ihren Plattlern und Tänzen dem Publikum.

Eine wichtige Aufgabe erfüllten die Aufsichtspersonen an der Hüpfburg, sie fassten gleichaltrige Kinder in Gruppen zusammen und die durften sich dann nach Herzenslust austoben. Ein großer Anziehungspunkt für die Kleinsten war auch die Kegelbahn. ja

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