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Gute Nachricht: »Das Geld ist nicht weniger geworden«

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Teisendorf. Viele Ehrungen standen bei der Generalversammlung des Trachtenvereins D'Raschenberger Teisendorf im Saal der Alten Post an. Traditionsgemäß fand zuvor der Jahrtag mit der Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder statt. In einem langen Zug – angeführt von der Musikkapelle Teisendorf – zogen die Mitglieder des Vereins durch die Marktstraße in die Pfarrkirche St. Andreas. Kaplan Stefan Leitenbacher zelebrierte das Jahramt, musikalisch gestaltet wurde die Messe durch die Musikkapelle Teisendorf unter Leitung von Thomas Egger.


Kaplan Leitenbacher zelebrierte die Messe

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»In der heutigen Zeit dreht sich viel um die äußere Schönheit«, begrüßte der Kaplan die Gemeinde, »ein anderer Glanz aber wird übersehen, der uns Menschen ausmacht. Den kann man nicht um viel Geld kaufen. Dabei sollen wir schauen, wie es in unseren Herzen ausschaut.« Damit sprach er den Trachtlern aus der Seele, die sich mit ihrer schönen Tracht nicht nur im äußeren Glanz zeigen wollen, sondern damit die gelebten Werte des Glaubens, der Kultur und des Brauchtums öffentlich bekennen.

Bei der Versammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt. Für 25 Jahre erhielten Anstecknadel und Urkunde Rosmarie Baumgartner, Hermann Hogger, Renate Kettenberger, Stefan Wannersdorfer und Christa Sommer. 40 Jahre hält Hilde Haberlander bereits dem Verein die Treue und für 60 Jahre Mitgliedschaft ehrte der Verein Josef Mayer aus Stötten.

Die neu gewählte Chronistin Veronika Gruber löste ihre Aufgabe mit Bravour und trug die ausführliche Chronik vor. Kassier Stefan Birnbacher hatte eine gute Nachricht: »Das Geld ist nicht weniger geworden!« Der ausführliche Kassenbericht fand im positiven Bescheid des Kassenprüfers Hans Ramstötter seinen Abschluss, der die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft feststellte.

Die Kindergruppe sorgte für eine unterhaltsame Abwechslung mit der Sternpolka und dem Heisei und die Jugendgruppe zeigte das Mühlradl und den Birkenstoana. Vorstand Hans Hogger bedankte sich zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes bei seiner Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und nannte dabei besonders die Kinder- und Jugendleiter, die 67 Kinder und Jugendliche betreuen.

Sein Rückblick begann mit der Theateraufführung der Aktiven unter Leitung von Röckifrauenvertreterin Rosi Kern. »Nach mehr als 40 Jahren gab es wieder ein Theater im Verein. Mit dem großen Erfolg und dreimal ausverkauftem Haus wünsche ich mir, dass es ein nächstes Mal geben wird.« Für die Feste des Vereines hatte der Wettergott immer ein Einsehen. Der Vorstand bedankte sich bei Max Kern, der bereits zum zweiten Mal den Maibaum stiftete. Für die Trachtenwallfahrt nach Maria Eck wünsche er sich etwas mehr Teilnehmer. Für den Leonhardiritt in Holzhausen schmückten sich die Trachtler zum 400-jährigen Jubiläum die drei Wägen selber. Erstmals trafen sich die Vereine von Weißbach, Anger und Teisendorf zu einem Drei-Vereine-Preisplatteln, das nach einhelliger Meinung wieder stattfinden soll. Das Frühjahrsfest an der Lindenallee nutzten viele Kirchenbesucher nach der Prozession. Den Gottesdienst im Freien zum gemeinsam mit dem Angerer Verein in der Ramsau durchgeführten Weißbierfest zelebrierte Kaplan Leitenbacher.

Die Teisendorfer besuchten das Gaufest in Vagen, das Trachtenfest in Ainring mit Festabend und Festsonntag und den Festabend der Alt-Reichenhaller. Der Vorstand bat die Mitglieder um weiterhin gute Beteiligung für das restliche Jahr mit den noch anstehenden Terminen von Vereinsabend, Erntedank, Musihoagart und Weihnachtsfeier.

Für das Jahr 2013 lud er zum Besuch der Fernsehaufzeichnungen des ORF-Fernsehfrühschoppens ein, der Termin wird frühzeitig bekannt gegeben. Zur Feier »200 Jahre Familie Wieninger in Teisendorf« können die Teisendorfer Vereine das Festzelt für eine Festwoche nutzen. Der Trachtenverein steckt bereits mitten in den Vorbereitungen für einen großen Volksmusikabend am 30. August 2013.

Auftritt vor dem Pariser Eiffelturm als Höhepunkt

Bürgermeister Franz Schießl bedankte sich für die geleistete Arbeit, vor allem für die großartige Jugendarbeit und die Teilnahme der Aktiven bei Fahrt zur Partnergemeinde nach Frankreich. »Dabei wird euch besonders der Auftritt vor dem Eiffelturm in Paris in Erinnerung bleiben«, sagte der Bürgermeister. »Mein herzlicher Dank an alle, die die Trachtensache so großartig aufrechterhalten!« rf