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»Gute Mischung aus neuem Elan und Erfahrung«

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Teisendorf – Als eine »sehr gute Mischung aus neuem Elan und Ideen sowie langjähriger Erfahrung und Wissen« bezeichnete der Teisendorfer Bürgermeister Thomas Gasser in seiner Jahresschlussansprache den nach den Wahlen stark veränderten Marktgemeinderat. Dieser sei »schnell ins Arbeiten gekommen« und habe »die anstehenden Themen fast ohne Startschwierigkeiten übernommen«.


Einige wichtige Punkte hob Gasser besonders hervor, wie die Grundstücksvergaben für die Neubaugebiete Oberwurzen in Neukirchen und Vogelau in Teisendorf, die Verabschiedung der Richtlinien zur Ehrung von Ehrenamtlichen, die Beschlüsse zum Kanal Grafenberg sowie die Vergabe der Aufträge für die neue Grundschule Oberteisendorf.

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Eine zusätzliche Gruppe von Asylbwerbern wurde, wie der Bürgermeister weiter berichtete, in Teisendorf untergebracht und deren Betreuung durch die Gemeinde begleitet. Es gab einen Schulleiterwechsel in Teisendorf, die ersten Entwurfsplanungen für die Turnhallensanierung wurden vorgestellt und die Nachmittagsbetreuung der dritten und vierten Klassen in der Schule initiiert.

In seinem Rückblick führte Gasser weitere Baumaßnahmen auf: die energetische Sanierung des Neukirchner Festsaals, den Bau der neuen Brücke bei Amersberg sowie die Bestandserfassung der gemeindlichen Schwimmbäder, für deren Sanierung Entwürfe mit Kostenschätzung erstellt worden seien. Allerdings habe man hier noch keine Beschlüsse über das weitere Vorgehen gefasst. Bezüglich der Verkehrssituation habe der Gemeinderat Verbesserungen entlang der B 304 durch Oberteisendorf erarbeitet und diese für die weitere Planung vorbereitet.

In 16 Gemeinderatssitzungen habe der Gemeinderat im abgelaufenen Jahr mit insgesamt 57 Stunden Zeitaufwand 178 Beratungspunkte und zwei Ortsberichtigungen absolviert. Dazu kämen zwölf Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses mit 148 Beratungspunkten, sieben Ortsberichtigungen und 32 Stunden Sitzungsdauer, drei Sitzungen des Finanzausschusses und zwei Sitzungen des Wirtschafts- und Entwicklungsausschusses.

Im Hinblick auf den durch die Wahlen neu zusammengestellten Gemeinderat bat Gasser, eventuelle »Reibungsverluste« offen anzusprechen, damit strittige Punkte »auf geeignete Art und Weise aus der Welt geschafft« werden könnten. Er dankte nochmal seinem Vorgänger Franz Schießl für die »offene und faire Art« bei der Regelung des Übergangs. Außerdem zollte er seinen Stellvertretern, dem Zweiten Bürgermeister Norbert Schader und dem Dritten Bürgermeister Gernot Daxer, Respekt und Dank für ihren Einsatz. Die lobenden Worte des Bürgermeisters galten auch allen anderen, die sich für die Allgemeinheit einsetzten.

»Es war einiges abzuarbeiten«, sagte Zweiter Bürgermeister Norbert Schader rückblickend und würdigte das große Engagement des Bürgermeisters, der etliche Nachtschichten im Rathaus geleistet habe und den er als »gewissenhaften Arbeiter kennen- und schätzen gelernt« habe.

Auch im Namen des Dritten Bürgermeisters erweiterte er den Dank für die gute Zusammenarbeit auf den gesamten Gemeinderat und das »hochqualifizierte Personal« der Gemeinde. Nach dem erfolgreich zum Abschluss gebrachten Flächennutzungsplan würden die Themen Turnhallensanierung und Schwimmbäder der Gemeinde noch einiges abverlangen. vm