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Gute Fortschritte am Talübergang Bergen: Bauwerk liegt im Zeitplan

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»Ein Bauwerk für die nächsten 100 Jahre soll diese neue Brücke unter den bisher bekannten Verkehrsbelastungen werden«, sagt Thomas Dannhorn vom Ingenieurbüro Haumann & Fuchs, verantwortlicher Planer des Bergener Talübergangs an der Autobahn. Der Talschluss soll mit dem Vorschub des letzten Segments bis Ende des Jahres erreicht sein. Anschließend folgt der weitere Ausbau der Brücke im Inneren des Hohlbauwerks sowie der kompletten Infrastruktur außen um die Brücke bis zur Fahrbahndecke, dem fünf Meter hohen Lärmschutz und der Anbindung an die Fahrbahn. Die Freigabe dieses zweiten Bauwerks ist für Ende 2014 geplant. Etwa die Hälfte der Spannweite von 364 Metern über das Tal des Rotmoos-Grabens ist bereits geschafft. In Takten von zwei bis drei Wochen werden weitere Teilstücke der Brücke im Taktkeller in der beweglichen Schalung betoniert und nach Verfestigung und Verspannung in Richtung München geschoben – leicht bergab im Winkel von gut vier Grad. Im Innenraum des schon fertigen Teilbauwerks I in Fahrtrichtung München, über das im Moment der gesamte Verkehr läuft, sind deutlich die Spannseile zu sehen. Der gesamte Brückenteil ist innen hohl, kann begangen und so künftig auch gewartet und bei Bedarf ertüchtigt werden. Im Schnitt rollen laut Dannhorn 75 000 Fahrzeuge pro Tag über die Brücke. Wer sich später einmal die alte Konstruktion ansehen möchte, kann dies künftig unter der neuen Brücke tun: Ein Teilstück der 75 Jahre alten Stahlkonstruktion wurde als Industriedenkmal aufgehoben. (Foto: Krammer)


 
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