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Gutachten soll helfen

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Wonneberg. Hauptsächlich um private Bauvorhaben ging es bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Bürgermeister Josef Mayr gab dazu bekannt, dass die Genehmigungsfreistellung für den von Barbara Pichlmaier geplanten Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Rudolf-Müller-Weg 10 in St. Leonhard erteilt wurde.


Zur geplanten Baulandausweisung in Plattenberg informierte Mayr, dass Kreisbaumeister Rupert Seeholzer eine direkte Anbindung einer Siedlungsfläche an die bestehende Bebauung wünscht und eine Eingrünung der Randflächen befürwortet. Zudem fordere er ein Gutachten, mit dem die Verträglichkeit der geplanten Siedlung mit der bestehenden Landwirtschaft nachgewiesen wird. Hierzu müssten noch Angebote eingeholt werden.

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Mayr sprach sich dafür aus, bei der Abwägung im Zweifelsfall lieber Abstriche beim Ortsbild zu machen, als Probleme mit der Landwirtschaft in Kauf zu nehmen. Auf die Frage von Michael Frumm-Mayer erklärte er, dass die Ausweisung im westlichen Teil von Plattenberg derzeit nicht weiterverfolgt wurde. Mit seinem Vorschlag, bis zur nächsten Sitzung einen Kostenvoranschlag über ein Gutachten einzuholen, war der Gemeinderat einverstanden.

Geschäftsleiter Franz Röckenwagner gab bekannt, dass alle fünf Jahre die Vorschlagslisten für die Wahl der Schöffen zu erstellen und vom Gemeinderat zu beschließen sind. Entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde Wonneberg zum 31. Dezember 2011 von 1495 Einwohnern sollten zwei Schöffen vorgeschlagen werden. Der Gemeinderat stimmte den Vorschlägen Claudia Wolff und Christian Anner einstimmig zu. fr