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Grundstück Steffen: Wird Steg doch genehmigt?

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Petting – Mit dem Grundstück Steffen beschäftigte sich der Pettinger Gemeinderat erneut in der jüngsten Sitzung. Bürgermeister Karl Lanzinger berichtete aus dem Arbeitskreis und erinnerte, dass die eingereichte Änderung des Flächennutzungsplans nicht möglich war, weil die Behörden mit dem Nordsteg nicht einverstanden waren. Der Grund: Die vorgesehene Nutzung war nicht genau genug beschrieben.


Nach zwei Terminen im Landratsamt wurde nun die Genehmigung des Stegs in Aussicht gestellt, wenn dieser aus Gründen des überwiegend öffentlichen Interesses notwendig ist.

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Für den neuerlichen Antrag auf eine Änderung des Flächennutzungsplans ist eine Dreiteilung des Grundstücks vorgesehen: Das südliche Drittel soll für intensive Freizeitnutzung zur Verfügung gestellt werden, das mittlere Drittel mit dem Haus soll für Jugendzeltlager und eine Hausmeisterwohnung unter Beibehaltung des Stegs verwendet werden und das nördliche Drittel soll der Natur überlassen werden. Diese Vorgehensweise billigte der Gemeinderat.

Wie es mit dem Haus weitergeht, ist noch nicht sicher. Angesprochen wurde die Möglichkeit, das Vorhaben in ein Leader-Programm zu integrieren. Zunächst ist aber eine Vermietung an einen Hausmeister geplant.

Für eine eventuell nötige Ausgleichsfläche bietet Markus Putzhammer eine Teilfläche seines Grundstücks in der Nähe des Segelplatzes kostenlos an. Zudem will der ehemalige Bürgermeister für die Ersatzhecke entlang der Zufahrt eine Liste an geeigneten Pflanzen zusammenstellen. Die Hecke soll im März vom Arbeitskreis gepflanzt werden.

Genehmigt wurde in der jüngsten Sitzung des Pettinger Gemeinderats auch ein Bauantrag der Pettinger Feuerwehr. Sie will im neuen Gewerbegebiet »An der Seestraße« eine Gerätehütte aufstellen. Diese steht dann in unmittelbarer Nähe zum Gerätehaus und dient als Lager für Gerätschaften, einen Anhänger und weitere Ausrüstung. Die Feuerwehr will sich bei der Errichtung mit Arbeitsleistung einbringen.

Die Nachwuchsarbeit in Pettinger Vereinen unterstützt der Gemeinderat mit Zuschüssen. Jeweils 350 Euro erhalten der Trachtenverein Schönram und die Schützengesellschaft Schönram für die Jugendarbeit. Die Schützen haben zudem ein Jugend-Luftgewehr im Wert von 1149 Euro angeschafft, das zur Hälfte bezuschusst wird.

Voll zufrieden ist Bürgermeister Karl Lanzinger mit den Aktivitäten des Helferkreises und des Sozialausschusses. Außerdem berichtete er den Gemeinderäten, dass man sich mit den Verantwortlichen des TSV Petting auf die Platzierung einer neuen Laufbahn, einer Sprunganlage und eines Rasen-Spielplatzes geeinigt habe.

Gemeinderätin Elvira Kraller teilte noch mit, dass die Ökomodell-Region Waginger See zwei Jahre lang 1500 Obstbäume bereithält. Sinn der Aktion ist die Vermehrung von Streuobstwiesen in der Region. Interessierte können sich melden.

Thema in der Sitzung war auch das Positionspapier von kommunalen Spitzenverbänden zu diversen, internationalen Freihandelsabkommen. Die Pettinger Gemeinderäte stimmten dem Positionspapier inhaltlich voll zu. HG