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Grundstein gelegt

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Bürgermeister Hans-Jörg Birner legte den symbolischen Grundstein. Buben und Mädchen aus dem Kindergarten waren ihm behilflich. (Foto: Caruso)

Kirchanschöring. Mit der Weihe und dem Eingraben einer typischen, mit Dokumenten gefüllten Zeitkapsel fand jetzt der feierliche Akt der Grundsteinlegung des Hauses für Kinder statt. Diese Grundsteinlegung symbolisierte den zeremoniellen Baubeginn des neuen Gebäudes, in dem künftig neben den Kindergartenkindern auch die unter Dreijährigen und die Schulkinder betreut werden. Bauherr ist die Gemeinde Kirchanschöring, die dieses gut 2,16 Millionen Euro teure Projekt, das mit rund 25 Prozent bezuschusst wird, bis Ende November fertigstellen möchte.


Zeitkapsel wurde im Erdreich hinterlegt

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Mit viel Spaß und Freude halfen die als Ehrengäste geladenen Buben und Mädchen des Kindergartens St. Elisabeth Bürgermeister Hans-Jörg Birner dabei, die Zeitkapsel für die Nachwelt zu bestücken und mit vereinten Kräften im Erdreich zu hinterlegen. Neben dem Bauplan und den technischen Informationen kam die schriftliche Rede des Bürgermeisters, ein Foto des amtierenden Gemeinderates, das druckfrische Mittelungsblatt der Gemeinde, die Tageszeitung und eine Papierrolle, die ein von den Kindergartenkindern gemaltes Bild und ein von ihnen verfasstes Gebet enthält, mit in die grüne Rohrkapsel. Gesegnet wurde der symbolische Grundstein anschließend noch von Pfarrer Ludwig Westermeier.

Die Kommune bestimmte das Haus für Kinder in der Klimaschutzkonferenz zu ihrem Pilotprojekt, das sie in Passivhausstandard umsetzt. Die Arbeiten vergab sie an entsprechende Fachfirmen. Architekt Tobias Aiblinger betonte, dass ein Haus für Kinder ein überzeugendes Konzept verlange, und sowohl Geborgenheit als auch Zuversicht vermitteln müsse. Daher seien in die Planung auch die Erkenntnisse pädagogischer Raumgestaltung eingeflossen.

Laut Aiblinger seien die Grundleitungen bereits verlegt, sodass nach der Rohbaufertigstellung alle Entwässerungsleitungen angeschlossen werden können. »Ich rechne damit, dass der Dachstuhl Ende Juni oder Anfang Juli aufgestellt und das Gebäude, das eine Nutzfläche von circa 810 Quadratmetern hat, bis Ende November termingerecht fertiggestellt ist«, sagte Tobias Aiblinger.

Kosten liegen bei über zwei Millionen Euro

Die geschätzten Baukosten – inklusive Außenanlagen und Einrichtung – liegen bei 2 165 000 Euro. Davon hat die Gemeinde Kirchanschöring etwa 75 Prozent zu tragen; der Rest wird über staatliche Zuschüsse finanziert.

Im Anschluss an den offiziellen Teil des Festaktes fand ein von der Gemeinde vorbereiteter Stehempfang statt, den Albert Geierstanger auf seiner Ziach begleitete. ca