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Grundschulsanierung abgeschlossen

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Siegsdorf – Die rund 1,6 Millionen Euro teure Sanierung der Siegsdorfer Grundschule ist abgeschlossen. Und den Praxistest hat das gründlich renovierte Schulgebäude mit seinen neu gestalteten Klassenzimmern knapp drei Wochen nach Schulbeginn auch schon bestanden.


Mitte März hatten die Sanierungsarbeiten mit umfangreichen versorgungstechnischen Arbeiten begonnen: Heizungs- und Wasserleitungen waren erneuert worden, hocheffiziente Pumpen eingebaut und Strom- und Datenleitungen grundlegend neu verkabelt worden. Die Versorgungsleitungen kamen aus dem Bodenbereich in die abgehängten Akustikdecken, die Fußböden wurden erneuert und die gesamte Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht.

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Dies alles war während des regulären Schulbetriebs nur möglich, weil Schulleitung und Lehrkörper konstruktiv und vorausschauend Räume freimachten und in Ersatzräumen unterrichteten. Die beteiligten Bauunternehmen brachten zudem in den Oster- und Pfingstferien mit verstärktem Personalaufwand ihre Arbeiten voran.

Bereits nach den Pfingstferien ging die komplett erneuerte und mit neuen Geräten bestückte Schulküche im Keller des Südflügels wieder in Betrieb und kurz darauf waren auch die Klassenzimmer im ersten Obergeschoß wieder zu beziehen. Seit Juli arbeiteten die Handwerker nun an der Sanierung des Ostflügels: Das Dach und die Fassade wurden gedämmt und alle Klassenzimmer mit neuen Möbeln und elektronischen Tafeln ausgestattet.

Zuletzt wurde in den Sommerferien noch der Eingangsbereich umgestaltet; neu sind unter anderem eine barrierefreie Rampe und eine Überdachung. Auch der Innenbereich mit dem Durchgang zum neuen Anbau ist inzwischen neu gestaltet: mit einer Akustikdecke, einer neuen Beleuchtung und einem neuen Treppengeländer.

Die Kostenberechnung der Gemeinde konnte trotz großzügiger Handhabung bei der Ausstattung der Klassen deutlich unterschritten werden, die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 1,6 Millionen Euro. Bürgermeister Thomas Kamm freute sich in einem kurzen Festakt über die zeitgerechte und ansprechende Sanierung und hob die gute Arbeit von Architekt Gerhard Chaloupka und seiner Mitarbeiterin Christine Gehmacher heraus, die mit guten Ideen und einem bestens organisierten Zeitplan die Arbeiten gesteuert hatten. Kamms Lob galt auch den beteiligten Baufirmen für die saubere Arbeit sowie Bauamts-Mitarbeiter Wolfgang Geistanger und dem gemeindlichen Bauhof für die tatkräftige Mithilfe.

Ein besonderes Schmuckstück ist in den Augen von Rektorin Johanna Lechner vor allem die renovierte Schulküche, die nun auch mit modernsten Geräten wie Induktionsherden, Dampfgarer und moderner Spül- und Waschmaschine ausgestattet ist. Auch sie hob noch einmal die harmonische Vorbereitung und Durchführung der Arbeiten hervor. Sie betonte, dass Lehrer und Schüler sich in dem Umfeld sichtlich wohl fühlen würden. FK