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Grünes Licht für Erweiterung der Feuerwehrhalle

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Das Grassauer Feuerwehrhaus soll im Bereich der kleinen Fertiggarage erweitert werden. Im Anschluss daran werden die Parkplätze entstehen. Durch die neue Erschließung der Parkflächen ist ein Begegnungsverkehr der ankommenden und abfahrenden Fahrzeuge ausgeschlossen. (Foto: T. Eder)

Grassau – Die Fahrzeughalle der Feuerwehr Grassau muss aus Platzgründen dringend erweitert werden. Auch die bislang teils gefährliche Zufahrt- und Parksituation soll überarbeitet werden. Einhellig stimmte das Gremium der Änderung des Bebauungsplans mit Erweiterung zu.


Zunächst ging Bürgermeister Rudi Jantke auf den Bebauungsplan ein. Hier sind im Anschluss an das Feuerwehrgerätehaus mit Fahrzeughalle zwei Baurechte ausgewiesen. Im Änderungsplan wird die Fläche für Wohnbebauung nun größer, bedingt durch den Feuerwehranbau und die Neuanlage der Parkflächen. Das Feuerwehrhaus mit Ausmaßen von 15 auf 12 Meter und zwei Geschoßen bleibt unverändert bestehen. Der Hallenanbau ändert sich jedoch und wird im Norden eine Länge von 46 Metern (statt 31 Meter) und im Süden 35 Meter (statt 25,5 Meter) aufweisen.

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Die Zufahrt soll von der Aichstraße aus nun hinter dem Feuerwehrareal über eine 5,5 Meter breite Erschließungsstraße erfolgen. Dies war gefordert worden, weil sich bei Einsätzen die ankommenden Einsatzkräfte mit den abfahrenden Einsatzfahrzeugen oft in die Quere kommen. Dabei entstanden schon mehrfach gefährliche Situationen.

Laut Jantke werden im Anschluss an die Hallenerweiterung 18 neue Parkplätze für die Einsatzkräfte geschaffen. Mit den 14 bestehenden Parkplätzen im östlichen Teil des Feuerwehrgrundstücks erhöht sich die Zahl auf 32 Stellplätze.

Die neue Straße erschließt außerdem drei Bauparzellen. Wie Jantke informierte, werden statt der zwei bestehenden nun drei Baurechte ausgewiesen. Maximal vier Wohneinheiten können hier pro Haus realisiert werden. Jantke betonte, dass Grassau nicht nur Einfamilienhäuser, sondern auch dringend Wohnungen benötige. Die dritte, neu hinzugekommene Bauparzelle im Osten werde nach dem Einheimischen-Modell ausgewiesen. Ohne Diskussion wurde die Änderung einhellig beschlossen. tb