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Grünes Licht für Energiekonzept

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Für das vorbildliche Engagement der Planungsregion 18 übergab Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (Mitte) den Förderbescheid über 400 000 Euro für die Erstellung eines regionalen Energiekonzepts an Verbandsvorsitzenden Erwin Schneider und Geschäftsführerin Beate Küblbeck.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte gute Nachrichten für ihre Gäste: Sie überreichte dem Verbandsvorsitzenden des Regionalen Planungsverbands Südostoberbayern, Altöttings Landrat Erwin Schneider, den heiß ersehnten Zuwendungsbescheid für die Erstellung eines regionalen Energiekonzepts. Mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 400 000 Euro übernimmt der Freistaat Bayern damit 75 Prozent der förderfähigen Kosten.


Da kein Weg an den Erneuerbaren Energien vorbeiführt, hat der Planungsverband 18 bereits 2013 einen Antrag auf Förderung der Erstellung eines regionalen Energiekonzepts gestellt. »Es ist mehr als vorbildlich, wie die Planungsregion bewusst Verantwortung für ihre Bürger übernommen hat«, so Aigner bei dem Termin im Ministerium in München.

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»Wir freuen uns sehr darüber, bayernweit der zweite Planungsverband zu sein, der diese Förderung erhält und damit ein interkommunales Energiekonzept erhalten wird«, so Verbandsvorsitzender Erwin Schneider. Das Energiekonzept für das Regionsgebiet der Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein sowie der kreisfreien Stadt Rosenheim soll einen fundierten Umsetzungsplan in den Handlungsfeldern der Energieerzeugung, der Energieverteilung, der Energieeinsparung und -effizienzsteigerung sowie der Energiespeicherung liefern. Es sollen konkrete Maßnahmen und Ziele sowie eine realistische Umsetzungsstrategie für das gesamte Regionsgebiet entwickelt werden.

Nach der Übergabe des Förderbescheids fällt nun im Juli der Startschuss für das insgesamt zwei Jahre dauernde Projekt. Den Zuschlag für die Erstellung des Konzepts erhielten – als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung – zwei Anbieter: Ein Konsortium aus den beiden regionalen Hochschulen Rosenheim und Landshut sowie die Münchner Ingenieurgesellschaft »Team für Technik«, die die Projektkoordination übernimmt. Außerdem bearbeiten sie die Themenschwerpunkte Solarenergie, Windkraft und Kraft-Wärme-Kupplungen.

Für die Themen Wasserkraft, Biomasse/Biogas/Abfall- und Reststoffe sowie Geothermie zeichnet sich eine Arbeitsgemeinschaft aus dem »bifa Umweltinstitut« aus Augsburg und den Firmen »green city energy« und »Erdwerk« aus München verantwortlich. fb