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Grüne setzen auf bewährte Führungsspitze

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Die Vorstandschaft der Siegsdorfer Grünen mit (von links) Kassierin Karin Neumann, Beisitzerin Petra Plützer, den Sprechern Gerhard Gimpl und Rosi Mader und der Sprecherin des Kreisverbandes, Helga Mandl.

Siegsdorf. Neuwahlen zum Ortsvorstand standen in der Mitgliederversammlung der Siegsdorfer Grünen im Café Weinmüller auf dem Programm. Wiedergewählt wurden Rosi Mader und Gerhard Gimpl als Sprecher. Sabine Heydecker ist Schriftführerin und Karin Neumann Kassierin. Als Beisitzer fungieren in den nächsten zwei Jahren Petra Plützer und Rudi Heydecker.


Ortsvorsitzender Gerhard Gimpl berichtete von vielen Veranstaltungen, die seit den letzten Wahlen des Ortsvorstandes vor zwei Jahren abgehalten wurden. So diskutierte man während der Bankenkrise über Alternativen zum bestehenden Finanzsystem. Oliver Huber aus Eisenärzt informierte, wie die industriell geprägte Ernährungsindustrie funktioniert, welche Verflechtungen es gibt, und ob regionale und ökologische Strukturen eine Chance haben, sich gegen die vorhandenen Großstrukturen zu behaupten.

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Überdies machte man sich Gedanken, wie Siegsdorf mit Hilfe von Hackschnitzeln mit Wärme versorgt werden kann. Referent war Berhard Zimmer vom Institut für nachhaltige Entwicklung aus Piding. Viel Energie und Zeit investierten die Siegsdorfer Grünen in die Kampagne gegen eine Bewerbung unserer Region für die Olympischen Winterspiele 2022.

Ortsvorsitzende Rosi Mader blickte zurück auf die Kommunalwahl 2014. Mit vier Wahlversammlungen, zwei Infoständen, mehreren Zeitungsartikeln und zwei Wahlprospekten habe man einen sehr professionellen Wahlkampf geführt. Erfreulich sei gewesen, dass die Grünen mit einem Stimmengewinn von 4,5 Prozent ein zusätzliches Gemeinderatsmandat gewonnen haben.

Kreisvorsitzende Helga Mandl lobte die Arbeit des Siegsdorfer Ortsverbandes als zuverlässig und konstruktiv. Marlis Huber-Neuhierl wies darauf hin, dass man sich im Sommer noch mit dem Siegsdorfer Gewerbeverband treffen wolle, um darüber zu beraten, wie die Verkehrssituation im Dorfkern verbessert werden kann. Wichtig sei es, sich mit dem Thema Erdgasgewinnung aus tieferen Gesteinsschichten, dem sogenannten Fracking, zu befassen. Besonders Siegsdorf mit seinen Mineralwasserbrunnen sei aufgefordert, sich um den Schutz des Grundwassers intensiv zu kümmern.