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Großes Fest am Sonntag in Grabenstätt

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Grabenstätt – Anlässlich der Gründung des Pfarrverbands Heiliger Franz von Assisi Bergen-Erlstätt-Grabenstätt-Vachendorf gibt es am Sonntag, um 10 Uhr im Schlosshof in Grabenstätt einen feierlichen Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Wolfgang Bischof.


Für die musikalische Umrahmung sorgen die Kirchenchöre der vier Pfarrgemeinden, die Musikkapelle Grabenstätt, die Musikkapelle Vachendorf und ein Kammerorchester. Aufstellung zum Kirchenzug ist um 9.30 Uhr an der Grabenstätter Turn- und Mehrzweckhalle. Von dort werden sich die Gläubigen in Richtung Rathaus/Schlossökonomie in Bewegung setzen. Zahlreiche Vereine werden den Kirchenzug mit ihren Fahnenabordnungen bereichern. Mit dabei sein wird auch ein zwei Meter großes Tau aus Eichenholz. Das Tau hatte für den Heiligen Franziskus eine ganz besondere Bedeutung und wird dem zukünftigen Pfarrverband als Symbol dienen.

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»Bei einem gemeinsamen Ausflug der Pfarreien Grabenstätt, Erlstätt, Bergen und Vachendorf hat uns im September 2013 im italienischen Assisi der Geist des Heiligen Franziskus zusammengebracht«, erinnerte Franziskaner-Minoriten-Pater Augustin Butacu, der die Pfarreiengemeinschaft mit seinen Mitbrüdern aus dem Grabenstätter Konvent bereits seit 2008 seelsorgerisch betreut. Man habe dort in Umbrien eine schöne Zeit verbracht, viel miteinander geredet und Vertrauen aufgebaut, so der Grabenstätter Kirchenpfleger Maximilian Wimmer. Wimmer wird dem neuen Pfarrverband mit Sitz in Grabenstätt als Pfarrverbundspfleger vorstehen. Als Pfarrverbandsleiter fungiert Pater Augustin. Rudi Obermaier aus Vachendorf wird den Vorsitz im Pfarrgemeinderat übernehmen. Leitende Sekretärin wird Uschi Rosenegger. Mit dem Zusammenschluss der vier Pfarreien wolle man die Verwaltungsaufgaben bündeln und vereinfachen, so Wimmer. Davon nicht betroffen seien die Gebäude und Immobilien, die eigenständig in den jeweiligen Stiftungen verbleiben.

Die Pfarreien sollen auch in Zukunft ihre Identität bewahren und weiterhin einen festen seelsorgerischen Ansprechpartner haben, betonte Augustin. Da es sich bewährt habe, die Seelsorger bei den Gottesdiensten rotieren zu lassen, werde man dies so beibehalten. Der Pfarreienzusammenschluss sei positiv aufgenommen und von vielen Seiten unterstützt worden. Bei schlechtem Wetter findet der Festgottesdienst in der Mehrzweckhalle statt. mmü