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Großer Andrang beim Grassauer Michaeli-Markt

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Jede Menge Schmankerl waren beim Michaeli-Markt in Grassau im Angebot. (Fotos: T. Eder)
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Schmackhafte Steckerlfische gab es am Stand des Grassauer Sportvereins. Die gegrillten Fische konnten die Besucher bei Blasmusik genießen.
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Der Viehmarkt kam besonders gut an: Viele kleine und große Markt-Besucher gingen mit den Tieren auf Tuchfühlung.

Grassau. Großes Gedränge hat beim Grassauer Michaeli-Markt geherrscht. Bei idealem Wetter zog es viele Besucher aus nah und fern zu dem wohl größten Markt des Chiemgaus nach Grassau. Zu den besonderen Attraktionen zählte der Bereich des Viehmarkts. Angeboten wurden Ponys, Ziegen und viele kleine Haus- und Nutztiere.


Das gesamte Ortszentrum der Gemeinde war vom Markttreiben geprägt. Auf der großen Wiese neben dem Festplatz warteten etliche Ponys und auch einige Ziegen auf neue Besitzer. Kinder wie auch deren Eltern genossen es, mit den Tieren auf Tuchfühlung zu gehen. Besonders zahlreich wurde Geflügel angeboten. Die unterschiedlichsten Hühnerrassen, aber auch einige Enten sowie kuschelige Häschen und süße Meerschweinchen zogen die Marktbesucher in ihren Bann. Schweres landwirtschaftliches Gerät, darunter gewaltige Traktoren, lockten in erster Linie die männlichen Markt-Besucher an.

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Groß war das Angebot an Bekleidung und – der Jahreszeit entsprechend – an Mützen, Schals und warmen Socken. Auch einige Neuheiten wurden laut vorgestellt, und die Obsthändler offerierten ihr Sortiment mit besonderen Lockangeboten. Schmankerlhändler luden die Gäste zum Probieren ihrer Spezialitäten ein. Die jüngsten Marktbesucher fühlten sich von den Spielwarenhändlern und den gasgefüllten Luftballons angezogen.

Die Freiwillige Feuerwehr Grassau bot Hamburger. Währenddessen grillte der ASV auf dem Kirchplatz Steckerlfische, die man sich im Biergarten zu den Klängen der Blasmusik schmecken lassen konnte. Grillspezialitäten gab es auch in und vor der BRK-Garage.

Unter den 250 verschiedenen Händlern waren auch einige Schieß- und Losbudenbesitzer. Vom Gewürz über Spielzeug und Lederwaren bis hin zum eleganten Dirndlgwand gab es alles zu kaufen. Zur Unterhaltung der jüngeren Besucher dienten zudem eine Schiffschaukel und einige Karussells.

Die Markt-Besucher genossen es sichtlich, durch die Straßen der Gemeinde zu schlendern. Allerdings zeigte sich zunehmend, dass Parkplätze fehlten. So wurden nicht selten private Flächen zugeparkt – und dies obwohl die Gemeinde einen kostenlosen Pendelverkehr vom Gewerbeparkplatz ins Ortszentrum bereitgestellt hatte. tb