weather-image
17°

Große Vorfreude auf den neuen Kindergarten

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Mit Unterstützung von Kindergartenkindern wurde der Spatenstich für den neuen Kindergarten vollzogen (von links): Thomas Standl (Firma Swietelsky), Benedikt Röde (Firma Karl Röde), Franz Fenninger (Bautechniker VG Waging), Geschäftsführer Jochen Gneuß und Architekt Michael Mayer (beide Planungsgruppe Strasser), Bürgermeister Martin Fenninger, Kindergartenleiterin Birgit Bleibinger und Schulleiterin Maria Hipf. (Foto: H. Eder)

Wonneberg – Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Neubau für den 3,9 Millionen Euro teuren Kindergarten der Gemeinde Wonneberg in St. Leonhard eingeleitet worden. Die eigentliche Bautätigkeit beginnt am kommenden Montag mit dem Erdaushub auf dem Bauplatz neben der Schule. »Jetzt geht’s dahin«, stellte Bürgermeister Martin Fenninger in seiner Ansprache zufrieden fest.


Die Vorfreude auf den neuen Kindergarten in der Gemeinde Wonneberg ist groß. Das war allein schon daran zu erkennen, dass der ansonsten oftmals sehr nüchterne Vorgang des ersten Spatenstichs in St. Leonhard als kleines Fest zelebriert wurde. Alle Kinder aus dem jetzigen Kindergarten waren dazu gekommen und umrahmten – alle mit Bauhelmen ausgestattet – den Spatenstich mit eigens dafür getexteten Liedern. Auch die Schule war mit einer Gruppe von Schülern vertreten und überreichte dem künftigen Kindergarten schon mal kleine Gartengeräte.

Anzeige

Für Bürgermeister Martin Fenninger ist es die erste große Hochbaumaßnahme in seiner Amtszeit. In knapp eineinhalb Jahren möchte er die Einweihung feiern, gab er Planern und Baufirmen schon mal den Zeitplan vor. Und sie sollten sich bitteschön alle intensiv darum bemühen, die eh schon sehr hohen Baukosten einzuhalten. Seine Kritik galt in dem Zusammenhang den staatlichen Stellen; den zugesagten Zuschuss in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro hält er für zu niedrig. Er werde sich weiterhin bemühen, vielleicht doch irgendwo noch etwas Geld lockermachen zu können.

Architekt Michael Mayer von der Planungsgruppe Strasser erläuterte kurz die Baumaßnahme und betonte, dass mit einer Lüftungsanlage, mit Fußbodenheizung und LED-Beleuchtung für gute energetische Werte gesorgt sei: Ein »Effizienzhaus 55« solle es werden. 60 Prozent der Gewerke seien bereits ausgeschrieben, weitgehend seien die Aufträge an regionale Firmen gegangen.

Die Nutzfläche des künftigen Kindergartens beläuft sich in den drei Geschoßen auf rund 1100 Quadratmeter. Folgende Raumaufteilung ist geplant: zwei Kindergartengruppen mit Nebenräumen im Obergeschoß, eine Krippengruppe mit Nebenräumen im Erdgeschoß, die Mittagsbetreuung mit Nebenräumen im Kellergeschoß, dazu Personal- und Lagerräume, einer davon im Kellergeschoß kann als weiterer Gruppenraum ausgebaut werden. Externe WCs stehen für Veranstaltungen zur Verfügung. Durch den Aufzug im Verbindungsbau zwischen Kindergarten und Schule wird die barrierefreie Erschließung aller Geschoße in beiden Häusern ermöglicht. Eine neue Heizung in der Schule wird den Kindergarten mitversorgen. he