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Große Herausforderung für das Personal

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Dort, wo früher die Notfallambulanz war, wird derzeit die Zentrale Sterilisationsversorgungsabteilung (ZSVA) des Klinikums Traunstein erweitert. Der Umbau dauert voraussichtlich noch bis November 2015. (Foto: Buthke)

Traunstein – Das Klinikum Traunstein erweitert derzeit die Zentrale Sterilisationsversorgungsabteilung (ZSVA). Der Umbau soll noch gut ein Jahr dauern und stellt das Personal vor eine große Herausforderung. Die Notfallambulanz musste für die Baumaßnahme verlegt werden (wir berichteten).


Anlass für den Umbau war, dass in der bisherigen ZSVA zu wenig Platz war. Sie wurde 1987 gebaut, als im Klinikum Traunstein jährlich rund 7000 Operationen durchgeführt wurden. Mittlerweile hat sich die Zahl mit rund 16 000 Operationen mehr als verdoppelt. »Außerdem haben sich auch die Anforderungen bei der Aufbereitung von sterilisierten Instrumenten in den vergangenen Jahren erheblich geändert«, sagt die Leiterin der ZSVA, Romana Frey.

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Die ZSVA wird über der Notfallambulanz erweitert, sodass die Zufahrt während der Bauzeit gesperrt werden musste und der Verkehr über den Krankenhausgarten umgeleitet wird. Wegen der Hubschraubereinflugschneise kann der Baukranbetrieb nur unter Auflagen durchgeführt werden. »Die Flugsicherung erfolgt durch Funkverbindung mit den Hubschrauberpiloten«, erklärt Alfred Gehmacher, der Leiter der Bauabteilung des Klinikums Traunstein.

In der neuen ZSVA werden neue Autoklaven und Reinigungsdesinfektionsgeräte eingesetzt. Geschaffen wird auch eine Großkammeranlage für Container. Zudem gibt es Büros, Sozialräume, Schleusen getrennt für Männer und Frauen sowie ein Lager. Um den Mitarbeitern eine rückenschonende Arbeit gewährleisten zu können, sind die neuen Packtische höhenverstellbar.

Die Sterilisation der Instrumente wird weiterhin im zweiten Stockwerk durchgeführt. Der Transport der Instrumente erfolgt mit dem Aufzug. »Die langen Wege sind eine große Herausforderung und ein größerer Aufwand für unser Personal«, sagt Romana Frey.

Sie ist verständlicherweise froh, wenn voraussichtlich im November nächsten Jahres die Bauarbeiten beendet sein werden. Denn auch während der Interimszeit gehören 15 Operationssäle und 39 Abteilungen im Klinikum Traunstein, die Klinikapotheke im Gewerbepark Kaserne in Traunstein sowie die Kreisklinik Vinzentinum in Ruhpolding versorgt. Bjr