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»Grimmig & grantig« bei freiem Eintritt

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Groß war die Begeisterung der Besucher während des Auftrittes des Bergener Duos »Lime Desert« mit den beiden Akteuren Regina Zieher (Harfe) und Philipp Schulz (Gitarre). (Foto: Humm)

Bergen – »Grimmig & grantig«, aber im positiven Sinn, hieß das neue Open-Air-Festival im Kurpark Bergen, das dort erstmals stattfand. Trotz Dauerregens fanden sich viele Besucher ein, die von der Vielfalt der Darbietungen der Musikgruppen und Solisten hellauf begeistert waren und dort lange verweilten.


Die Bergener freuten sich vor allem darüber, dass die Akteure nahezu vollständig aus dem Bergener Gemeindebereich kamen und Musiker erinnerten daran, dass Bergen eine große musikalische Vergangenheit habe. Diese habe Zukunft, wie die gute Beteiligung vieler junger Musiker zu zweit oder in Gruppen zeige, hieß es. Bürgermeister Stefan Schneider würdigte das Engagement aller Akteure, besonders das von Andreas Auer von »Ladenbergen« für die Organisation dieses Festivals ohne Eintritt.

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Auer sagte seinerseits, dies sei nur möglich gewesen, da neben der Schlossbrauerei Stein und dem Gasthaus »Mühlwinkler Hof« noch 30 weitere Sponsoren gefunden wurden, die die Veranstaltung finanziell unterstützen. Zahlreiche Besucher gaben sich zudem großzügig und entrichteten freiwillige Geldspenden. Die Musikkapelle Bergen eröffnete im Pavillon des Kurparks das Festprogramm mit bekannt bayerischen Klängen. Es folgte das Duo »Lime Desert« aus Bergen mit Regina Zieher an der Harfe und Philipp Schulz an der Gitarre, die für ihren 40-minütigen Instrumental- und Gesangsauftritt mit selbst erstellten Liedtexten euphorisch gefeiert wurden. Danach traten die »Free Riders« und Lokalmatador Lukas Löffler auf. Dieser präsentierte eigene Songs und Coverversionen. Die »Chiemgauer Geigenmusi« gab traditionelle Volksmusik zum Besten und die Gruppe »Beankad«, ebenfalls aus Bergen, servierte von ihnen verfasste, wie sie sagten »kantige Lieder« mit überwiegend französischen Texten. Frauenpower war unter dem Namen »Fainted Fairies« angesagt. Diese neue Band mit vier Frauen spielte eigene Songs und Solist Cajetan aus der näheren Umgebung von Bergen unterhielt mit Rockmusik und Pop. Die Gruppe »Heischneida«, die in Bergen auch unter den Namen »Die wilden Jungen« bekannt sind, servierte einen Mix aus Rock, Funk und Brass. Die Bergener Rock-Formation »Rabula Tasa« schloss am späten Abend die Veranstaltung neben Rockmusik, Reggae und HipHop ab. OH