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Griffiger Name für die Stadtmitte gesucht

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Traunreut. Bei der Bürgerliste (BL) Traunreut ist man der Meinung, dass die Innenstadt, wenn sie saniert werden sollte, einen griffigen Namen bräuchte. Dieser Name, so Stadtrat Hans Danner bei einem BL-Treff, sollte eingängig sein und die Funktionen beschreiben, die dieser Bereich haben soll. Und das wäre vor allem als Treffpunkt, als Gastromeile, als Platz für Feste, als Raum für Kunst und Kultur, durchaus aber auch als Ort für klein-strukturierten Handel.


Dabei sieht Danner den Innenstadtbereich nicht auf die Kantstraße beschränkt. Vielmehr hatte er in seiner Präsentation einen breiten »Boulevard« eingezeichnet: vom »Maximum« aus die Nansenstraße entlang, über den Rathausplatz und dann parallel weiter über Kant- beziehungsweise Munastraße und schließlich in der Siemensstraße endend.

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Als Anregung zeigte Danner interessante Neugestaltungen von Stadtvierteln in drei Städten: die »Alte Spinnerei« in Kolbermoor, die »Grüben« in Burghausen und die »Neue Mitte« in Passau. Einen solchen einprägsamen Namen wünscht sich Danner auch für Traunreut. »Der Begriff Traunreuter Innenstadt hat in den Köpfen keine ausgeprägte Bedeutung«, resümierte er. Das wolle man unter anderem mit einem einprägsamen Namen ändern.

Neben einer interessanten Bezeichnung müsse sich als Ziel einer Neugestaltung die Straße auch von ihrer Ausstattung her von anderen Straßen abheben: viel Grün, interessante Oberflächen, passende Beleuchtung und gestalterische Ankerpunkte, wie Stadtplanerin Anne Beer das nennt: Café-Insel, Flötenspielerbrunnen, möglicherweise einen Europaplatz, den »k1«-Vorplatz, der sehr gelobt wurde, Kinderbereiche. Gerade auch an das Attribut der Stadt im Grünen, das in Traunreut laut Danner mehr und mehr verloren gehe, sollte man hier anknüpfen, indem man attraktive Grünzonen anlegt. Die Innenstadtsanierung sei »eine gewaltig große Chance, die Probleme der Innenstadt zu lösen, trotz vieler Skeptiker«.

In der Diskussion ergab sich schnell eine Übereinstimmung, dass es sinnvoll und notwendig wäre, der Stadtmitte von vornherein einen Namen zu geben, um das Gebiet zu umschreiben. Christian Gerold regte an, dass ein möglicher neuer Name einen Bezug zur Traunreuter Tradition haben solle. he