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Grassauer lebensgefährlich verletzt

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Foto: Symbolbild, dpa/Patrick Seeger

Siegsdorf – Lebensgefährlich verletzte wurde ein 33-jähriger Grassauer bei einem Unfall auf der Autobahn in Richtung Salzburg an der Anschlussstelle Schweinbach. Die Ausfahrt war am Donnerstagmorgen mehrere Stunden gesperrt.


Der 33-Jährige wollte bei Schweinbach von der Autobahn abfahren und geriet dabei mit seinem Wagen aufgrund von Glatteis, das sich durch den Regen gebildet hat, ins Schleudern. Der Gold prallte mit der Fahrerseite an einen parkenden Lkw und wurde auf die Ausfahrt zurückgeschleudert. Der Fahrer wurde in seinem Auto schwerst verletzt eingeklemmt und war nicht mehr ansprechbar. Ersthelfer verständigten Polizei und Rettungsdienst.

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Der 35-jährige bosnische Lasterfahrer nutzte den Bereich zwischen dem Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen zum Parken, um dort seine Ruhepause einzulegen.

Die Verkehrspolizei Traunstein sperrte den Bereich an der Ausfahrt umgehend ab. Die Feuerwehren Vachendorf und Bergen waren mit 28 Helfern im Einsatz. Sie befreiten den Verletzten aus seinem Wagen. Der Notarzt versorgte den lebensgefährlich verletzten Fahrer und brachte ihn ins Klinikum Traunstein.

Die Polizei geht davon aus, dass die Unfallursache im Fahrverhalten des Grassauers zu suchen ist. Allerdings wird auch der Lkw-Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung mit einem Strafverfahren rechnen müssen: Die Standstreifen der Autobahnen dürfen grundsätzlich nicht zum Parken benutzt werden. Zur Klärung des Unfallhergangs war ein Sachverständiger an der Unfallstelle.

Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt etwa 8000 Euro. Der VW Golf wurde abgeschleppt. Seit 10.45 Uhr ist die Ausfahrt wieder für den Verkehr freigegeben.

Die aktuelle Verkehrssituation finden Sie übrigens immer aktuell auf BayernInfo: www.bayerninfo.de