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Grassau hat sich viel vorgenommen für 2014

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Grassau. Die Weichen für große Projekte wurden bereits 2013 gestellt. Heuer geht es um die Umsetzung, so Bürgermeister Rudi Jantke in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats im Sporthotel Achental. An erster Stelle stehe weiterhin die Sanierung der Ortsmitte Mietenkam, die zum Abschluss gebracht werden soll. Neben der Verlegung der Mietenkamer Straße werde auch der Dorfplatz hergestellt.


Ein weiteres großes Projekt wird der Neubau des Rot-Kreuz-Gebäudes sein. Mit diesem Gebäude wird auch der gesamte Bereich am Birkenweg ein neues Gesicht erhalten. Zudem wird das Pfadfinderheim abgerissen. In der Schule werden im Rahmen des Sicherheitskonzepts neue Eingangstüren eingebaut und die Toilettensanierung fortgeführt. Auch die Erweiterung des Feuerwehrhauses mit einer Vergrößerung der Garagenhalle soll realisiert werden. Vorab stehe aber der Grunderwerb an.

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Am westlichen Ortsrand von Mietenkam könne eventuell ein neues Baugebiet für Einheimische entstehen. Jantke sah dies als positiv, da der Gemeinde mittlerweile über 60 Bewerbungen von Einheimischen für Grundstücke nach dem Modell vorliegen und der Bedarf ständig wachse.

Zu den privaten Vorhaben mit Auswirkungen auf den Ort zählte Jantke neben dem Caravanpark auch den Drogerie-Markt, der im Frühjahr seine Pforten öffnen wird. Das Gebäude steht bereits.

Ein Höhepunkt wird der Faschingszug am 22. Februar sein, der nach dreijähriger Pause wieder organisiert wird. Die Anmeldungen laufen, viele hätten bereits ihr Mitwirken angekündigt. Eine große Veranstaltung werde zudem das Chiemgaufestival an Pfingsten werden, organisiert von Stefan Mross.

Von Bedeutung sei natürlich die Kommunalwahl am 16. März. Fast die Hälfte der amtierenden Marktgemeinderäte werde nicht mehr antreten. Jantke hob in diesem Zusammenhang die erfolgreiche, harmonische Zusammenarbeit im Rat hervor. Besonders würdigte er seinen Stellvertreter Josef Grießenböck, der die Vertretung im Amt hervorragend meisterte. Besonders in der Hochwasserkrisenzeit habe Grießenböck als Urlaubsvertretung viel leisten müssen.

Auch hinsichtlich der Gemeindefinanzen wagte Jantke eine Prognose. Habe sich der Haushalt 2013 besser entwickelt als aufgrund der großen Gewerbesteuerrückzahlung von über einer Million Euro befürchtet, so sehe es auch 2014 gut aus. Man werde wieder mehr Schlüsselzuweisung erhalten und die geplanten großen Investitionen seien für den Gemeindegeldbeutel erträglich geregelt. tb