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Grabenstätter Herbstmarkt erwies sich wieder als Besuchermagnet

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Allerlei kulinarische Schmankerl waren auf dem Herbstmarkt im Angebot. (Fotos: Müller)
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Den ganzen Tag über zogen zahlreiche Marktbesucher durch das Dorfzentrum von Grabenstätt.

Grabenstätt – Auch wenn das makellose Spätsommerwetter eher zum Schwimmen und Sonnenbaden am See eingeladen hätte, zog es unzählige passionierte Marktbummler und Schnäppchenjäger zum weithin bekannten Grabenstätter Herbstmarkt mit Flohmarkt.


Zu verlockend waren das reichhaltige Warenangebot und die vielen kulinarischen Spezialitäten, die dort auf die Besucher warteten. Die angekündigten schweißtreibenden Nachmittagstemperaturen waren wohl auch der Grund dafür, dass an den Ständen der rund 50 Fieranten schon am frühen Vormittag reges Treiben herrschte. Das vielfältige Angebot reichte von Korb- und Lederwaren, Textilien, Rucksäcken und Taschen über Modeschmuck, Mineralien, Naturseifen und Gewürzen bis hin zu Haushaltsgeräten und Küchenutensilien, Spielzeug, Süßigkeiten und Eis.

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Auch die 87 Flohmarkt-Verkäufer an der Tüttenseestraße konnten sich nicht über zu wenig Laufkundschaft beklagen. In einem Meer von Krusch und Krempel konnte das geschulte Auge dort durchaus einige »Schnäppchen« und Raritäten ausmachen. Und ansonsten wurde gehandelt, gefeilscht, getauscht und gefachsimpelt, was das Zeug hielt.

Für die passenden Klänge sorgte vormittags am Marktplatz die Musikkapelle Grabenstätt. Neben der örtlichen Gastronomie und den gewerblichen Imbissbuden bewirteten am Marktplatz die hiesige Soldaten- und Kriegerkameradschaft an ihrem Weinstand und der Schützenverein an seiner Pilsinsel, die Bulldog- und Oldtimerfreunde am Schloss und der Männerchor in seinem »Bierzelt« am Vereinsheim. Der Pfarrgemeinderat hatte in seinem »Marktcafé« im Pfarrheim und Pfarrgarten 60 leckere Kuchen im Angebot. Am späten Nachmittag war davon nicht mehr viel übrig. Erstmals war auch die gemeinnützige Verkehrswacht mit einem Infostand vor Ort.

Die jüngsten Gäste tobten sich in der Hüpfburg aus, drehten einige Runden mit dem Nostalgie-Karussell und gingen nebenan zum Ponyreiten oder ins Kasperltheater. Hoch im Kurs stand zudem das Kinderschminken des Jugendtreffs.

Ein rundum positives Fazit zog Marktwart Bernward Ebner von der Gemeindeverwaltung. »Die Flohmarktstände zogen sich an der Tüttenseestraße bis zur Abzweigung nach Holzhausen, damit haben wir unser gewolltes Maximum erreicht«, so Ebner. mmü