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Goldenes Ehrenzeichen für 60 Floriansjünger

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Josef Walter (links) von der Freiwilligen Feuerwehr Traunwalchen, er ist auch Kreisbrandmeister für den Inspektionsbereich Traunstein Land 5/2, war einer von 60 Aktiven, die beim Festakt im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Traunstein als Dank und Anerkennung für 40 Jahre aktiven, ehrenamtlichen Dienst mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet wurden. Das Ehrenzeichen überreichte Landrat Siegfried Walch (rechts). Es gratulierte Kreisbrandinspektor Martin Schupfner (Mitte, im Hintergrund).
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Auch Johann Heistracher (links) von der Freiwilligen Feuerwehr Seebruck, langjährig auch Kommandant der Wehr, heftete Landrat Siegfried Walch das Feuerwehr-Ehrenkreuz für 40 Jahre aktiven, ehrenamtlichen Dienst an die Uniform. (Fotos: Volk)

Traunstein – Bei einem Ehrenabend im Landratsamt wurden 60 Feuerwehrmänner aus 36 Feuerwehren für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst gewürdigt. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung überreichten Landrat Siegfried Walch und Kreisbrandrat Christof Grundner das Bayerische Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold an die ehrenamtlich tätigen Floriansjünger. Verliehen wird das Ehrenzeichen mit Ehrenurkunde vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann.


Kreisbrandrat Grundner freute sich über die große Zahl an langjährig aktiven Feuerwehrlern, die zu der Ehrenveranstaltung gekommen waren. Er dankte Landrat Walch, Gastgeber des Ehrenabends und meinte, es sei ein starkes Zeichen, dass der Landrat das Ehrenamt und den Dienst der Feuerwehrler in besonderer Form anerkenne und würdige.

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Landrat Walch betonte wie wertvoll es sei, wenn es Menschen gibt, die Hilfe leisten. Über vier Jahrzehnte da zu sein, wenn Hilfe gebraucht wird und zu wissen, was in den verschiedensten Notlagen zu tun ist, sei unschätzbar wichtig für die Gesellschaft.

Notwendig seien darüber hinaus laufendes Üben und stetige Fortbildung. Feuerwehrdienst sei mit viel Zeitaufwand verbunden und mit großem Engagement. Walch dankte deshalb auch den Ehepartnern und Lebensgefährten, die »tolerant mitspielen und das Ehrenamt Feuerwehr mittragen.« Das gute Gefühl zu wissen, dass man in Notlagen nicht allein und jemand da ist, wenn Hilfe gebraucht wird, mache Lebensqualität aus. »Die Feuerwehren sind das Paradebeispiel für gelebtes Ehrenamt, auf die Feuerwehren im Landkreis kann man sich verlassen«, lobte der Landrat. Dabei dürfe das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz kommen. Es sei keinesfalls verwerflich, wenn der Dienst Spaß mache und wenn gemeinsam gefeiert wird. Walch: »Feuerwehren schaffen Gemeinschaft, Kameradschaft und Zusammenhalt«.

»Für Dienst werde nicht genügend gedankt«

Wenn junge Menschen überzeugt werden können, wie sinnvoll es ist für die Allgemeinheit einzustehen, liege dies mit an den Geehrten, sagte der Landrat. Sie seien Vorbild für die Jugend und zeigen, dass Engagement und Dienst für Mitmenschen von hohem Wert sind. Für den Dienst der Feuerwehren werde nicht genügend gedankt, stellte Walch fest. Er forderte die Floriansjünger deshalb auf, sich von denen, die wurmen, nicht zur Verzweiflung bringen und sich von den ständigen Meckerern nicht entmutigen zu lassen. Vielmehr sollen sich die Aktiven an Menschen orientieren, die den Feuerwehren Respekt zollen und ihre Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Dass viele Bürgermeister zum Ehrenabend gekommen waren, wertete Walch als Zeichen, dass die Rathauschefs hinter den ehrenamtlichen Floriansjüngern stehen. Im Namen des Landkreises Traunstein sprach Walch den Feuerwehrlern für 40 Jahre aktiven Dienst ein herzliches Vergelt's Gott aus und wünschte ihnen Gottes Segen.

Beim Anheften des Ehrenzeichens an die Uniform der Geehrten dankten Landrat Walch und Kreisbrandrat Christof Grundner für den ehrenamtlichen Dienst und baten darum, der Feuerwehr   weiterhin die Treue zu halten. Musikalisch umrahmt   wurde die Feierstunde von der Wabach Musi. pv