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Goldener Meisterbrief für Birner

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Drei Generationen »Elektro Birner«: Obermeister Otto Zach  (rechts)  und  Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner (links) gratulierten Hans Birner (Zweiter von rechts) gemeinsam mit Sohn Rainer Birner und Enkel Lukas Birner (Zweiter von links) zum »Goldenen Meisterbrief«. (Foto: Caruso)

Kirchanschöring – Mit der Verleihung des Goldenen Meisterbriefs ehrte die Innung für Elektro- und Informationstechnik nun den Kirchanschöringer Elektromeister Hans Birner für seine langjährigen Verdienste.


Der Jubilar wurde mit dieser Auszeichnung, die ihm Innungs-Obermeister Otto Zach im Rahmen einer Feier im Kreise der Familie überreichte, völlig überrascht. Denn Zach hielt die Ehrung bis zur Übergabe streng geheim. Umso größer war die Freude bei Birner, zumal der Goldene Meisterbrief sinnbildlich steht für die Lorbeeren, die es nach vielen Jahren des Engagements, Durchhaltevermögens und Leistungswillens zu ernten gibt.

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In seiner Ansprache ließ Zach die Geschichte des Betriebs und den Werdegang des neuen »Goldenen Handwerksmeisters« Revue passieren: Den Betrieb gründete der Vater von Hans Birner, Josef Birner, 1930. Sohn Hans legte dann 1971, also vor 46 Jahren, die Meisterprüfung ab und übernahm mit seinem Bruder Walter am 9. April 1981 den Betrieb. Den leitet nun Rainer Birner in dritter Generation.

Um den Nachwuchs braucht sich die Firma keine Gedanken machen, denn mit Lukas Birner, der aktuell noch in der Ausbildung ist, ist wieder ein Spross der Familie in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Zur Sicherung des Fortbestands des Unternehmens, spezialisierte sich die »Elektro Birner GmbH« zudem auf den Schwerpunkt Elektroinstallation und den Blitzschutz.

Zach ging in seiner Laudatio auf den rasanten Wandel im Beruf des »Elektrikers« ein. »War die Arbeit früher geprägt von Generalistentum und schwerer Handarbeit, so werden die Anforderungen in unserer Zeit immer spezieller und anspruchsvoller. Waren früher in einem kleinen Handwerksbetrieb noch die Installation, Radioreparaturen, Ankerwickelei und Freileitungsbau vereint, so müssen sich die Betriebe immer mehr spezialisieren.«

Auch die Kunden hätten sich gewandelt. Es habe ein Umbruch stattgefunden, der vom traditionsverbundenen Kunden hin zu einem offenen Markt mit vielen Mitbewerbern reiche. Dabei stünden weniger die persönlichen Bindungen im Vordergrund als die Angebotsvielfalt, der Preis und das Einkaufserlebnis sowie ein gesteigertes Anspruchsdenken. In diesem Umfeld sei es für die junge Generation hilfreich und wertvoll, die Erfahrung der »Goldenen Meister« zu nutzen und mit neuen Ideen und Erkenntnissen weiterzuentwickeln – und Goldene Meister gibt es mit Hans Birner und seinem Bruder Walter Birner, der diese Ehrung schon vor einigen Jahren erhalten hat, mittlerweile zwei in der Familie. ca