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Gifttransport auf Autobahn gestoppt

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Nach dem Gift-Einsatz mussten die Einsatzkräfte dekontaminiert werden. (Foto: BRK)

Bad Reichenhall. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Polizei und Technischem Hilfswerk (THW) mussten am Dienstagnachmittag gegen 15.20 Uhr an den Grenzübergang Walserberg ausrücken. Denn der Gefahrguttrupp Oberbayern der Polizei hatte zusammen mit Beamten des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei aus Ainring bei einer Routinekontrolle einen Gefahrgutverstoß mit möglichem Austritt giftiger Stoffe festgestellt. Als der Fahrer seinen Auflieger öffnete, stellten die Beamten fest, dass die verladenen Säcke Resorcinol-Granulat nicht ordnungsgemäß gesichert und teilweise verrutscht waren. Bei zwei 25-Kilo-Säcken war die Außenhülle bereits beschädigt, so dass die Weiterfahrt umgehend unterbunden wurde.


Resorcinol wird für die Herstellung von Farbstoffen benötigt und ist giftig. Feuerwehrleute in Schutzanzügen mussten die beiden beschädigten Säcke mit dem Granulat sichern und umverpacken. Da deren Innenhülle noch nicht beschädigt war, bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung. Die Einsatzkräfte und die Autobahnmeisterei sperrten während der Arbeiten die Zufahrt zum Zollamtsparkplatz sowie den Gefahrenbereich um den Laster ab. Die Beamten des Gefahrguttrupps Oberbayern aus Rosenheim zeigten den Fahrer des Sattelzugs an.

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