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Gewaltverbrechen auf Teneriffa: Traunsteiner von Medien beschuldigt

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Ein Paar aus Traunstein wurde zu unrecht beschuldigt. Bild und Name in spanischen Medien veröffentlicht. Foto: Redaktion/Symbolbild

Der gewaltsame Tod zweier Deutscher in einer Höhle auf Teneriffa hat den Urlaub einer Familie aus Traunstein getrübt.

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Weil der Mann genauso heiße wie der Tatverdächtige, hatten spanische Medien ein Foto von seinem Facebook-Profil verbreitet. Dort wurde er unter anderem auf Spanisch beschimpft. Dabei stammen die umgebrachte Deutsche, ihr ebenfalls getöteter Sohn und der festgenommene Ehemann aus Sachsen-Anhalt.

Die Familie aus Traunstein sei gerade im Osterurlaub und habe sich über die Kommentare auf ihrem Facebook-Profil gewundert, sagte am Donnerstag eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. »Wir haben nun Kontakt aufgenommen und ihnen geraten, das Profil nicht mehr öffentlich zu machen.« Dann kann nicht jeder alle Fotos sehen und kommentieren. Die Familie überlege, ob sie rechtlich gegen die Verbreiter ihrer Fotos vorgehen wolle.

Erstmeldung: Tod in Höhle auf Teneriffa