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Geschwindigkeit wird gemessen

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Grassau – Geschwindigkeitsmessgeräte bremsen den Verkehr – davon ist die SPD Fraktion überzeugt. Folglich stellte diese den Antrag für Messgeräte an allen Ortseinfahrten in Grassau. Nachdem der Bauausschuss sich mit möglichen Standorten beschäftigt hatte, wurde der Vorschlag nun dem Marktgemeinderat unterbreitet.


Laut Bürgermeister Rudi Jantke, habe sich der Ausschuss auf fünf Standorte festgelegt, an denen fest installierte Geschwindigkeitsmessgeräte aufgestellt werden könnten. So soll ein Gerät am Ortseingang in Mietenkam von Übersee kommend, ein weiteres am Ortseingang Rottau von Grassau kommend und eines am Ortseingang in Grassau von Rottau kommend installiert werden. Eine weitere Messstation sei am Ortseingang Grassau von Pettendorf kommend sinnvoll.

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Für das fünfte Gerät wurde kein fester Standort festgelegt. Es soll auf der Ortenburger Straße von Grassau Richtung Pettendorf aufgestellt werden. Zunächst, so Jantke, soll in diesem Bereich ein mobiles Gerät vom Kreisverkehr bis zum Bebauungsende aufgestellt werden. Aus den Aufzeichnungen könne dann der beste Standpunkt gewählt werden. Den meisten Sinn würde das Messgerät auf Höhe des Fußgängerübergangs machen. Dadurch könnte auch der Zebrastreifen mehr Sicherheit erlangen, so Jantke.

Zu den fünf neuen, festen Messgeräten soll zudem ein weiteres mobiles Gerät angeschafft werden, das dann im Wechsel an den Ortsstraßen angebracht werden könnte. Eine mobile Messstation besitzt die Gemeinde bereits und diese werde an verschiedenen Orten platziert, so Jantke. Nach den Kostenermittlungen werden die neuen Geräte rund 20 000 Euro kosten und sollen mit Sonnenkollektoren betrieben werden.

Dass diese Anzeigengeräte zur Sensibilisierung der Autofahrer führen, sei unbestritten, so Hans Genghammer (FW). Interessant wäre die Anzeige hin und wieder auszuschalten. Dies würde Aufschluss über die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten geben. Ob dies möglich ist, werde beim Hersteller nachgefragt.

Ebenfalls wurde der Neuerlass der Verordnung zum Räumen der Gehwege bei Schnee, Schneeglätte und Glatteis einhellig beschlossen. Die bestehende Satzung ist bereits 20 Jahre alt und musste neu genehmigt werden. Laut Jantke werden die Gehwege größtenteils von der Gemeinde geräumt, was aber den Bürger nicht von seiner Schnee- und Eisräumpflicht entbindet. Gehbahnen an Straßen ohne Gehweg freizuräumen, sei Aufgabe der Grundstücksanlieger.

Die Verordnung regelt, wer verpflichtet ist, die Gehwege freizuhalten und zum anderen, wohin der geräumte Schnee zu lagern ist. Verboten ist es, den Schnee auf die öffentlichen Straßen zu räumen. tb