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Geschlossene Mauer statt Thujenhecke

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In dieser nordwestlichen Ecke des Friedhofs soll ein Aufenthaltsbereich zur stillen Andacht der Besucher geschaffen werden. (Foto: Giesen)

Marquartstein – Anstelle der Thujenhecke auf der nördlichen Seite des gemeindlichen Friedhofs in Marquartstein soll eine 37 Meter lange und gut zwei Meter hohe Mauer errichtet werden. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung. Die Mauer schließt dann an die westliche Urnenmauer an, sodass dieser Teil des Friedhofs ganz umschlossen ist. Je nach Gelände ist die Mauer an den niedrigsten Stellen zwei Meter hoch.


Bürgermeister Andreas Scheck erläuterte, dass es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit den Nachbarn wegen Belästigungen und Verschmutzungen gegeben hatte. Besonders bei Beerdigungen hatten sich sowohl die Anlieger als auch die Teilnehmer der Beisetzungen durch die Bewohner des Nachbarhauses gestört gefühlt. Schon 2013 hatte es erste Entwürfe für die Errichtung einer Mauer gegeben. Jetzt konnte eine Einigung erzielt werden.

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Zusätzlich zur Mauer soll im nordwestlichen Eckbereich des Friedhofs ein Aufenthaltsbereich geschaffen werden, der durch eine Pergola aus Holz überdacht wird. Mit einigen Ruhebänken am anonymen Urnengrab und passender Bepflanzung soll hier ein Rückzugsraum für die stille Andacht der Besucher entstehen.

Dem Gemeinderat wurden mehrere Entwurfsplanungen des Büro Schuardt aus Traunstein vorgestellt, wobei die Variante mit Holzpergola bevorzugt wurde. Die Kosten belaufen sich auf rund 59 000 Euro. Der Gemeinderat beauftragte das Planungsbüro, die Maßnahme auszuschreiben und umzusetzen. Im Frühjahr soll mit dem Bau der Mauer begonnen werden. gi