weather-image
20°

Geschicklichkeitssport verbindet Generationen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Bürgermeister Hans-Jörg Birner (links) und der Leiter der Kegler, Josef Schmid (rechts), freuten sich mit dem neuen Gemeindemeister im Tischkegeln, Bernhard Meixner (Mitte). Weil nur Einheimische diesen Titel holen konnten, durften der drittplatzierte Max Kühnhauser und der viertplatzierte Christian Rehrl (Zweiter von links) den entsprechenden Pokal als weitere beste Kirchanschöringer in Empfang nehmen. (Foto: Caruso)

Kirchanschöring – Nach den Erfolgen in den Vorjahren fanden sich heuer wieder viele begeisterte Tischkegler im Kirchanschöringer Salitersaal ein, wo der örtliche Sportkegelclub die Gemeindemeisterschaft im Tischkegeln austrug. Diesmal machten 249 Personen und damit 20 mehr als im Vorjahr mit. Das offensichtlich sehr beliebte und mehrere Tage dauernde Geschicklichkeitsturnier brachte erneut die Generationen des Ortes zusammen.


Ausgetragen wurde es auf zwei eigens hergestellten Tischbahnen, die im Maßstab 1:10 im Vergleich zu normalen Kegelbahnen gehalten sind. Josef Schmid, Leiter der Sparte Kegeln, überreichte den Bestplatzierten die begehrten Pokale. Über den Titel freute sich bei den Damen im Einzel Inge Seidel (62 Holz). Michaela Notzke und Daniela Goldhahn kamen auf die Plätze zwei und drei.

Anzeige

Bei dem stets lebhaft beklatschten Spiel, bei dem es sich um eine Mischung aus Billard und Kegeln handelt, galt es je fünfmal die Kugel auf alle neun aufgestellten Kegel zu rollen und fünfmal abzuräumen. Unter den Männern schaffte dies heuer Bernhard Meixner am besten. Er holte den Gemeindemeistertitel mit 69 Holz. Die Plätze drei und vier erklommen Max Kühnhauser und Christian Rehrl mit je 65 Holz.

Von den 39 gemeldeten Herrenmannschaften schlug sich die »Hausna Hütt'n« um Josef Hofmeister, Hubert Spiegelsberger, Armin Reschberger, Werner Schuhbeck und Rudi Steinmaßl am besten und kam mit 675 Holz auf den begehrten ersten Platz. Der »Ski-Stammtisch« von Sepp Reschberger, Bernhard Dürnberger, Max Kühnhauser, Max Lechner und Herbert Cipa folgte auf dem zweiten Platz. Obwohl der Name mehr versprach, reichte es für »De Bessan vo olle Kegler« nur zum 3. Platz. An 16. Stelle der Liste glänzte die fünfköpfige Gruppe des Gemeinderates, die Bürgermeister Hans- Jörg Birner mit den meisten Treffern anführt.

Josef Hofmeister kegelte mit noch nie da gewesenen 190 Holz ein Traum-Ergebnis, und wurde damit bester Kegler in der Mannschafts-Einzelwertung. Auf Rang zwei und drei dieser Kategorie liegen Franz Spiegelsberger (181 Holz) und Bernd Graf (179).

Unter den 13 Damenteams, bestehend aus 59 Frauen, setzten sich die »EC Damen Kirchanschöring« an die Spitze. Für dieses Team kämpften Uschi Pfeffer, Vroni Pfeffer, Helga Brüderl, Gisela Sommer und Marianne Hofmeister. Mit einigen Punkten weniger eroberten die »Schützen-Damen« um Silvia Lex, Renate Hollinger, Irene Gaßner, Monika Baumgartner und Helga Schwankner souverän den zweiten Platz. Auf ein recht gutes Spielergebnis können auch die Vorjahressieger »Ladykracher Hipflham« blicken, denn sie heimsten sich mit 528 Holz den dritten Platz ein. Zu ihnen gehören: Inge Seidel, Renate Gerl, Gabriele Huber, Christine Rehrl und Ines Höltl.

Für Uschi Pfeffer erfüllte sich auch ein Keglertraum: Aus der Damenteam-Einzelwertung ging sie als Beste hervor (171 Holz). Rang zwei und drei belegten Heidi Garschhammer und Silvia Lex.

Bürgermeister Hans-Jörg Birner freute sich über die vielen Teilnehmer. Er wünschte allen eine schöne Siegerehrung mit möglichst wenig enttäuschten Gesichtern. Sein Dank galt dem Kegelverein und Vorsitzendem, Josef Schmid, für das Ausrichten der Gemeindemeisterschaft sowie allen Spielern: »Es ist immer eine schöne Sache für Kirchanschöring.«

Josef lobte sein Team für die vielen Arbeitsstunden. Denn während des gesamten Wettstreits mussten Tausende Kegel händisch aufgestellt und in Position gebracht werden. Und diese Aufgabe kam den Leuten vom Sportkegelclub zu. »Danke für die vielen Arbeitsstunden«. Anschließend würdigte er die Gruppierungen, die mit den meisten Mannschaften dabei waren: Fünf boten die Hipflhamer auf, drei die Firma Meindl und ebenso viele die Schützen Kirchanschöring. Dafür gab es jeweils einen Gutschein.

Je nach Platzierung durften dann alle Teilnehmer dieser Gemeinde-Meisterschaft einen der schönen Sachpreise aussuchen. Es ging also keiner leer aus.

Ehe die Siegerehrung schließlich mit einem dreifachen »Gut Holz« schloss, wurden noch die zehn Eintrittskarten für ein heimisches Fußballspiel, die der SVK gespendet hatte, verlost. ca