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Gerätehaus-Neubau: Klärendes Gespräch geplant

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Traunreut – Die Diskussion um den Neubau eines neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Traunwalchen im Gewerbegebiet Oderberg zieht sich hin. Zunächst soll in einem vertrauensvollen Gespräch geklärt werden, wie die beiden Freiwilligen Feuerwehren Matzing und Traunwalchen zu einer Fusion stehen. Gleichzeitig soll auch untersucht werden, ob doch noch die Möglichkeit besteht, in dem geplanten Neubau die Schützengilde Traunwalchen mit unterzubringen.


Das Gespräch mit den Vertretern der Feuerwehren und des Stadtrats, zu dem auch Kreisbrandrat Hans Gnadl eingeladen werden soll, soll am Montag, 17. November, im Rathaus stattfinden. Darauf einigte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung.

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Parallel bis zu diesem Termin soll auf Antrag der CSU-Fraktion ermittelt werden, was ein Kellerrohbau im geplanten Neubau des Feuerwehrhauses im Gewerbegebiet Oderberg kosten würde, den die Schützengilde Traunwalchen dann in Eigenleistung zur Schießstätte ausbauen könnte. Wie wiederholt berichtet, hatte der Bauausschuss beschlossen, die Schützen aus Kostengründen aus der ursprünglichen Planung herauszunehmen. Bei den Schützen stieß die Entscheidung des Bauausschusses, die vom Gesamtgremium bis dato noch nicht abgesegnet wurde, auf großes Unverständnis.

In einer Stellungnahme, die in der Sitzung auf Aufforderung von Bernhard Seitlinger (CSU) voll inhaltlich vorgelesen wurde, erklären die Schützen, dass sie aufgrund von positiven Gesprächen der festen Annahme waren, dass sich die Planungen auf einen Keller im Rohbau hinauslaufen würden, der von ihnen in Eigenleistung ausgebaut werde. Des Weiteren hätten sie alle Voraussetzungen erfüllt, um den staatlichen Zuschuss für den Schießstättenbau in Höhe von 25 Prozent der Baukosten zu erhalten. Die Schützen wären bereit, an ihre finanzielle Schmerzgrenze zu gehen und neben dem Innenausbau auch jegliche möglichen Eigenleistungen bei den Außenanlagen oder den Stellplätzen zu leisten.

An die Stellungnahme der Schützen lehnt sich auch der CSU-Antrag an, auf der Grundlage der abgespeckten Variante die Kosten für einen Keller im Rohbauzustand zu ermitteln. Reinhold Schroll (CSU) forderte die Stadtverwaltung auf, den Planer mit einem nackten Rohbau zu beauftragen und nicht zu viel reinzupacken. Ernst Biermaier (FW) hingegen entgegnete, alles Notwendige und auch die Stellplätze zu berücksichtigen.

Dem einstimmigen Beschluss ging ein aktueller Antrag der Bürgerliste voraus, an einem Gespräch einer möglichen Fusionierung der beiden Wehren festzuhalten. Die Bürgerliste fordert seit Beginn der Neubau-Diskussion ein klärendes Gespräch mit den beiden Feuerwehren. Den ursprünglich weitergehenden Antrag, Gespräche über ein weiteres Feuerwehrhaus-Grundstück in Hörzing zu führen, hat die Bürgerliste zurückgezogen.

Zuletzt hatte sich der Bauausschuss in seiner Sitzung darauf verständigt, die im Raum stehenden, offenen Fragen, verbunden mit Anträgen und Stellungnahmen, nochmals zu überdenken und eine Entscheidung im Gesamtgremium zu treffen. ga