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Georgitag ging in abgespeckter Form über die Bühne

Zum Kaffee gabs »a boarische Musi«. (Fotos: Bauregger)
Jeder, der wollte, konnte am Simulator testen, ob er Talent zum Melken hat.

Ruhpolding. Es regnete in Strömen, als sich die Verantwortlichen und Organisatoren des Ruhpoldinger Georgiritts am Morgen dazu entschließen mussten, den Traditionsumritt und das Rahmenprogramm für den Georgitag abzusagen. Als sich das Wetter gegen Mittag dann doch etwas besserte, wartete eine kleine Schar Zuschauer aus diesem Grund vergebens auf den Umzug der Pferde. Viele trösteten sich daher damit, durch die geöffneten Geschäfte zu flanieren, um das Angebot zu begutachten.


Angezogen von den vielen Rabattangeboten, nutzen Besucher die Gelegenheit, das ein oder andere Schnäppchen aus der Sommerkollektion mitzunehmen. Andere wiederum kleideten sich etwa mit der neuesten Herbstmode ein, oder probierten schon einmal warme Wintermützen. Groß war zudem das Angebot an Geschenkartikeln, Sportkleidung, Schmuck oder Spezialitäten aus dem Lebensmittel- und Genussmittelbereich.

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Als dann am Nachmittag die Sonne sogar einige Stunden ein bisschen Festtagsstimmung in den Ortskern von Ruhpolding zauberte, füllten sich die Sitzplätze in den Gastgärten der einheimischen Gastronomie zunehmend. Hier und da spielte sogar »a boarische Musi« zur Unterhaltung auf, auch wenn der überwiegende Teil der geplanten Auftritte verschiedenster Musikgruppen und Aussteller bereits am Morgen abgesagt werden musste. Es war sicher nicht der gewohnte, farbenfrohe Ruhpoldinger Festtag der vergangenen Jahre. Zumindest der Einzelhandel konnte aber doch noch ein versöhnliches Ergebnis des Georgitages 2013 verzeichnen. wb