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Georgiritt und Schwertertanz am Ostermontag

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Der Traunsteiner Georgiritt, eine der größten Pferdewallfahrten Altbayerns, zeugt von lebendigem Brauchtum und der Pflege besonderer Traditionen. Der Georgiritt und der Schwertertanz am Ostermontag locken tausende Besucherinnen und Besucher nach Traunstein.

Traunstein – Lebendiges Brauchtum: Der Georgiritt und der Schwerttanz machen den Ostermontag zu einem der schönsten Feiertage im Chiemgau. Die Veranstaltungen in Traunstein, mit denen eine jahrhundertealte Tradition gepflegt wird, beginnen mit dem Schwertertanz um 9.30 Uhr auf dem Stadtplatz, anschließend beginnt der Ritt.


Beim Georgiritt, einer der größten Pferdewallfahrten in Bayern, ziehen zahlreiche historische Gruppen und Musikkapellen sowie rund 400 prächtig geschmückte Pferde in einer Prozession vom Traunsteiner Stadtplatz hinauf zur Kirche in Ettendorf. Um 10 Uhr erhebt der Herold auf dem Stadtplatz seinen Stab und gibt das Zeichen zum Aufbruch. Unter dem Geläut aller Kirchenglocken setzt sich der Zug in Bewegung.

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Angeführt wird er von Rittern und Landsknechten in historischen Kostümen des ausklingenden Mittelalters. Am Ettendorfer Kircherl werden Ross und Reiter dann nach  alter Tradition gesegnet. Mit dem Georgiritt verbunden ist der Schwerttanz, dessen historische Wurzeln bis ins Jahr    1530 zurückreichen. Der Tanz symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter. Nach der Aufführung in der Früh ist um 14 Uhr eine weitere Aufführung auf dem Stadtplatz.

Besucher werden gebeten, die zentrumsnahen Parkplätze und Parkhäuser, die über das Parkleitsystem zu erreichen sind, zu benutzen oder mit Bus und Bahn anzureisen. Aus Gründen der Sicherheit müssen der Stadtplatz und die Zugstrecke am Veranstaltungstag bis 15 Uhr zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Betroffen hiervon sind der Maxplatz sowie Maximilianstraße, Rosenheimer Straße, Herzog-Friedrich-Straße, Ludwigstraße, Klosterstraße, Schützenstraße, Kammerer Straße und Ettendorfer Straße. fb