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Genügend Stellplätze?

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Surberg. Der Surberger Gemeinderat befürwortete in seiner jüngsten Sitzung den Antrag auf Vorbescheid für die Erweiterung der Praxis des Homöopathiehauses in Hufschlag und die damit verbundene Nutzungsänderung der Doppelhaushälfte. Allerdings machte er zur Auflage, dass genügend Stellplätze nachgewiesen werden.


Bürgermeister Josef Wimmer sagte, 1991 sei der Bau des Doppelhauses am Tannenweg in Hufschlag als Zweifamilienhaus genehmigt worden. Eine Haushälfte werde als Homöopathiehaus genutzt. Die Erweiterung der Praxis soll durch den Ausbau der überdachten Terrasse als Wartebereich für Patienten erfolgen. Allerdings fehlten die Nachweise über die Stellplätze. Das ursprüngliche Grundstück sei zwar südlich um ein weiteres vergrößert worden. »Dieses Grundstück ist jedoch im Bebauungsplan 'Hufschlag Südost' als private Grünfläche festgesetzt«, so Wimmer. Eine Entscheidung darüber werde das Landratsamt treffen müssen.

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Ebenfalls einverstanden waren die Gemeinderäte mit der Bauvoranfrage wegen des Neubaus eines Wohnhauses mit Doppelgarage und Abstellraum an der Waginger Straße in Hufschlag. Problematisch sah der Bürgermeister die Lage des Grundstücks unmittelbar an der Bahnlinie Rosenheim-Freilassing und der Bahnlinie nach Waging. Deshalb wies der Gemeinderat in seinem Beschluss vorsorglich darauf hin, dass die Deutsche Bahn AG im Zuge ihres Lärmschutzkonzepts in diesem Bereich den Bau einer Lärmschutzwand geplant hat. Entsprechend eines Schreibens des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Surgruppe sei zudem ein Abstand zur Hauptwasserleitung von vier Metern einzuhalten.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage an der Hochkreuzstraße sowie eines Einfamilienhauses mit Garage und überdachtem Stellplatz am Fritzenanger. Bei beiden Bauvorhaben soll kein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden, weil die Eingabepläne mit den Festsetzungen des Bebauungsplans »Hallabruck-Ettendorfer Feld/Nord« übereinstimmen und die Erschließung gesichert ist. Bjr