weather-image

Gemeinderat Bergen arbeitete breite Themenpalette ab

0.0
0.0

Bergen. Der Gemeinderat bestätigte einstimmig die Wahl von Tobias Schwaiger zum 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bergen. Schwaiger ist Nachfolger von Thorsten Lohner, der aus beruflichen Gründen nach 15 Jahren von diesem Amt zurückgetreten ist. Bürgermeister Bernd Gietl stellte Schwaiger und Gutsjahr in der jüngsten Sitzung den Räten vor. Er bedankte sich bei Lohner für sein langes ehrenamtliches Engagement.


Das Gremium sprach sich für die Aufstellung des Bebauungsplanes »Lebensmittelmarkt an der Staudacher Straße« aus, nachdem Geschäftsleiter Andreas Schultes die eingegangenen Stellungnahmen aus der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung vorgelesen hatte. Die Ämter gaben durchwegs positive Stellungnahmen ab. Sie begrüßten es, dass Ausgleichsflächen sowie Baum- und Sträucherbepflanzungen vorgesehen sind.

Anzeige

Schultes präsentierte auf der Leinwand das Projekt aus verschiedenen Richtungen und Gietl kündigte an, in der nächsten Gemeinderatssitzung am 12. September werde der zuständige Architekt die geplanten Ansichten vorstellen und erläutern.

Dipl-Ing. Christian Sextl informierte über die von der Gemeinde angeregten Änderungen des Bebauungsplanes »Enthal-Bernhaupten« im Bereich »Dorfbreiten« über die dortige Problematik der Hangbebauung. Für sechs Parzellen wird die seitliche Wandhöhe von 6,30 auf 6,70 Meter erhöht. Auch die Dachneigung wurde von 24 auf 26 Grad angehoben und die Stützmauer wurde von 1,10 auf 1,30 Meter erhöht. Da die sechs geplanten Hanghäuser keinen Keller bekommen, könne dank der höheren Wände eine bessere Nutzung des Dachgeschosses erzielen, hieß es.

Gemeindliches Einvernehmen gab es für die Auszahlung der Haushaltsmittel für Übungsleiter, Breiten- und Leistungssport für dieses Jahr. Der TSV Bergen erhält 9680 Euro, der Skiclub Bergen 5520 Euro.

Bürgermeister Gietl informierte über ein Gutachten zur Untersuchung der Wasserkraftnutzung der Weißachen im Bereich Schipfl. Er kündigte zur Behandlung und Weiterführung dieses Themas die Einrichtung eines runden Tisches an.

Er informierte auch über die nach wie vor bestehende Felssturzgefahr im Bereich der Köstelwand. Sie sei auf den Regen Anfang Juni zurückzuführen. Große Steine stürzten damals auf den Weg zwischen Kohlstatt und Eschelmoosalm. Andreas von Poschinger vom Bayerischen Landesamt für Umwelt habe die Anrissstelle untersucht und festgestellt, dass sich ein großer Riss im Felsmassiv befindet.

Auf seine Empfehlung hin und in Absprache mit der Gemeinde Bergen wurden der Forstweg von Kohlstatt zur Eschelmoosalm mit Hinteralm/Hochgern sowie der Steig zwischen Vorder- und Hinteralm aufgrund der Felssturzgefahr gesperrt.

Der Bauantrag zum Anbau eines Wintergartens an ein Wohnhaus an der Hochgernstraße wie auch der Bauantrag zum Anbau an ein Wohnhaus an der Hainzbergstraße fanden die Zustimmung des Gemeinderates. Abgelehnt wurde der Antrag auf Umwidmung eines Grundstückes an der Türkenbundstraße in ein Wiesengrundstück. Das Grundstück war bisher als Kinderspielplatz gewidmet und so soll es auch bleiben, stellte der Gemeinderat einstimmig fest. OH

Dieses Video könnte Sie auch interessieren: