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Gemeinderäte stimmten Manifest zu

Petting. Einstimmig bekannte sich der Pettinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zum Manifest für das Seenprogramm am Waginger und Tachinger See. Es listet in zehn Punkten die Maßnahmen auf, den See in einen guten ökologischen und chemischen Zustand zu bringen und danach auch zu halten (wir berichteten).

Dazu zählen unter anderem die gewässerschonende Flächenbewirtschaftung im Einzugsgebiet der Seen, die Beteiligung an der vom Maschinenring betriebenen Güllebörse oder die Umstellung auf ökologischen Landbau mit gewässerbezogenen Maßnahmen. Auch die Bereitstellung von Pufferflächen für die Vorklärung von Drainagenwasser und eine Gewässerzulaufkartierung werden genannt.

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Zur Prüfung gaben die Gemeinderäte mehrere Themen an den Bauausschuss. Darunter sind auch die Begutachtungen der gefährlichen Ringhamer Kreuzung Ottenweg und Furtstraße sowie der Ringhamer Unterführung der Staatsstraße 2105.

In der Sitzung mussten sich die Gemeinderäte auch mit mehreren Bauangelegenheiten befassen. Genehmigt wurde unter anderem der Bauantrag eines Ringhamers auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garagen im Baugebiet »Schönram Nordost« und der Antrag eines Pettingers auf Errichtung eines Zweifamilienhauses mit Garagen am Mühlwiesenweg.

Nach Vorlage eines Gutachtens wurde aus dem Gewerbegebiet Wasserbrenner die bestehende Imissionsschutzgrenze herausgenommen und der Bebauungsplanänderung einstimmig zugestimmt.

Nachdem eine private Bohrung auf dem Grundstück des geplanten Schönramer Vereinsheims unsichere Bodenverhältnisse hervorbrachte, wird die Gemeinde eine Fachfirma mit einer weiteren Bodenuntersuchung beauftragen.

Die zur Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung einer Ortssatzung für das Gebiet hinter der Pettinger Turnhalle eingegangenen Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange wurden zur Kenntnis genommen. Die Hinweise und Anregungen werden eingearbeitet. HG