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Gemeinderäte segnen Straßensanierungsplan ab

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Teisendorf – Die Gemeindestraßen im Markt Teisendorf sollen weiter auf Vordermann gebracht werden. Der Marktgemeinderat folgte nun einstimmig der Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses, der neun Straßenabschnitte in den diesjährigen Sanierungsplan aufgenommen hatte. Sollte das Ergebnis der Ausschreibung die Kostenschätzung unterschreiten, soll die Verwaltung in Absprache mit dem Bürgermeister ermächtigt werden, weitere Aufträge zur Straßensanierung bis zum Budget von 350 000 Euro zu vergeben.


Vorrangig soll hier die Straße von Großrückstetten nach Hunkling berücksichtigt werden. Den Löwenanteil der beschlossenen Sanierungs-Ausgaben, die sich auf geschätzte 333 000 Euro belaufen, entfällt mit 88 000 Euro auf die Frühlingsstraße in Oberteisendorf. Dort sollen 220 Meter Straße und 300 Meter Gehweg saniert werden. Für 26 000 Euro wird der Gehweg wie derzeit bestehend saniert. Im Gespräch war zwischenzeitlich auch ein Umbau auf einen für Autofahrer praktischeren Tiefbordstein gewesen. Dafür hätten die Anwohner jedoch einen Straßenausbaubeitrag leisten und ihre Grundstückseinfahrt anpassen müssen. Die Beibehaltung des Hochbords soll zugleich weiterhin einen besseren Schutz für die Schulkinder gewährleisten.

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Weitere größere Sanierungsabschnitte sind die Strecken vom Gut Sprung nach Achthal (52 000 Euro für einen Kilometer), von Freidling nach Gemachmühle (61 000 Euro für etwa 760 Meter) sowie von der Bundesstraße 304 nach Hörafing (23 000 Euro für etwa 225 Meter). Ausgebessert wird auch am Allerberger Berg (51 000 Euro für circa 700 Meter), am Surbergbichl (33 000 Euro für etwa 200 Meter) und am Freidlinger Berg (15 000 Euro für etwa 230 Meter).

Bürgermeister Thomas Gasser gab auch bekannt, dass der Markt Teisendorf für die Mitgliedschaft in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel einen Jahresbeitrag in Höhe von rund 12 000 Euro zu entrichten hat und dass den Auftrag zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED die Bayernwerk AG erhielt.

Ein Neukirchner Bürger fordert eine Anleinpflicht für Hunde und das Aufstellen von Spendern für Hundekot-Tüten. Dazu erklärte Gasser, eine Anleinpflicht sei nur möglich, wenn entsprechende Vorfälle bekannt seien und bei der Polizei angezeigt wurden. Sie sei auch nur für Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 Zentimeter möglich. Hundetüten-Spender könnten natürlich aufgestellt werden.

Johann Niederstraßer (FWG) erkundigte sich, was aus seinem Antrag auf Verbreiterung der Gemeindeverbindungsstraße im Bereich des Pattinger Bergs vom Frühjahr geworden ist. Dazu gibt es laut Bürgermeister noch keine Planungen; es seien auch noch keine Gespräche geführt worden.

Peter Schuhbeck (FWG) fragte nach dem Stand der Planungen für die Turnhalle Teisendorf. Gasser erwiderte, die Pläne lägen derzeit zwecks Genehmigung der Förderung bei der Regierung von Oberbayern. Georg Wetzelsperger (CSU) zollte den Bauhofmitarbeitern ein Lob dafür, dass das Bankett bei der Bahnbrücke Rückstetten so schnell hergestellt wurde.

Auf die Frage von Hans Rauscher (SPD) nach dem Sachstand bei der Kanalisation Grafenberg antwortete der Rathauschef, dass derzeit das Leistungsverzeichnis erstellt werde. Die Arbeiten könnten dann im Frühjahr (erster Teil) und im Herbst 2016 (zweiter Teil) ausgeführt werden. vm

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