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Gemeindehaushalt entwickelt sich gut

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Grassau – Bürgermeister Rudi Jantke und Kämmerer Peter Enzmann zeigten sich äußerst zufrieden mit der Jahresrechnung für das Jahr 2014. Auch 2015 entwickelt sich positiv. Nicht nur die Zuführung zum Vermögenshaushalt sei größer als angenommen, hieß es in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung.


Entgegen des Haushaltsansatzes habe sich die Rücklage erhöht und die Verschuldung sei zurückgegangen, erklärte der Rathauschef einleitend. Nähere Informationen erteilte der Kämmerer. Der Gesamthaushalt der Gemeinde stieg von 16,8 auf 17,8 Millionen Euro. Vorgesehen war eine Zuführung zum Vermögenshaushalt von 2,1 Millionen. Diese stieg auf 2,48 Millionen Euro.

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Der Schuldenstand belief sich zum Jahresende 2013 auf 4,4 Millionen Euro und zum Ende 2014 auf 3,9 Millionen Euro und hat sich damit um rund 440 000 Euro reduziert. Die Rücklage der Gemeinde ließ sich von 1,06 auf 1,15 Millionen Euro erhöhen. Für die positive Entwicklung gebe es mehrere Gründe, so Enzmann. Zum einen hätten sich Ausgaben reduzieren lassen, zum anderen seien auch einige vorgesehene Maßnahmen nicht durchgeführt worden.

Über die örtliche Rechnungsprüfung gab der Vorsitzende des Ausschusses, Michael Strehhuber, Auskunft. Neben dem Durchforsten von rund 20 Ordnern traf sich der Ausschuss auch, um einige Einrichtungen der Gemeinde zu besichtigen. So wurden der neue Ortskern von Mietenkam, aber auch das Wasserwerk und dasRot-Kreuz-Gebäude in Augenschein genommen. Lediglich bei der Besichtigung der Sportanlage Brandstätt monierte der Sprecher, dass einige Wege zugewachsen seien, Hecken geschnitten gehörten und bei der Garage ausgeräumt werden müsste. Der Sportplatz an sich sei aber in Ordnung.

Diese Kritik konnte der Rathauschef, der wenige Wochen zuvor das Gelände inspizierte hatte, nicht ganz nachvollziehen. Wohl sei die Kugelstoßanlage etwas verwildert. Hier wolle man aber versuchen, einen Zuschuss für die Reaktivierung der Anlage zu bekommen.

Laut Jantke ist auch eine Beleuchtung vom Aichbauernweg bis zum Sportplatzgelände geplant. Mit Kosten von rund 33 000 Euro sei hier zu rechnen. Auch unter der Tribüne seien die Dränagen neu zu erstellen. Zudem sollen die überdachten Trainerbänke von der Tartanlaufbahn entfernt werden.

Die Kritik des Rechnungsprüfungsausschusses werde er an den ASV weiterleiten, so Jantke, denn der Verein kümmere sich um die Pflege der Anlage. tb