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Gemeindehaus wird eingeweiht

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Die umgestalteten Räume im Erdgeschoß des Gemeindehauses in St. Leonhard werden am 10. Mai feierlich eingeweiht. (Foto: Aßmann)

Wonneberg – In einer großartigen Gemeinschaftsleistung wird am Sonntag, 10. Mai, das umgestaltete Gemeindehaus in St. Leonhard feierlich eingeweiht. Bei einem Treffen im Gasthaus Eder sagten die Wonneberger Vereine Bürgermeister Martin Fenninger tatkräftige Hilfe und volle Unterstützung zu.


Los geht die Feier am Muttertagssonntag um 10 Uhr. Kirchenchor und Bläser studieren dazu eine Festmesse ein. Nach dem Gottesdienst zieht der Festzug durch St. Leonhard. Die Segnung des sanierten Gemeindehauses sowie des neuen Bauhof-Fahrzeugs nimmt Pfarrer Bernhard Lammerding vor. Anschließend können Gemeindekanzlei und Sitzungssaal besichtigt werden. Eine Fotoausstellung erinnert an den Bau des Gemeindehauses 1969. Im Zuge der Umgestaltung des Erdgeschoßes waren die beiden Räume getauscht und renoviert worden. Außerdem installierte man eine neue Toilette und eine Küchenzeile. Der Eingangsbereich wurde ebenfalls einladend gestaltet. Für die Modernisierung nahm die Gemeinde Wonneberg rund 45 000 Euro in die Hand.

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In das Einweihungsfest eingebunden sind auch Kindergarten und Schule, die jeweils seit 20 Jahren bestehen. Beide Einrichtungen sind anlässlich eines »Tags der offenen Tür« von 13 bis 15 Uhr zugänglich. Im Kindergarten zeigt eine Fotoausstellung die vielfältigen Aktivitäten innerhalb eines Kindergartenjahres. Außerdem werden unter anderem ein Schminken für Kinder, verschiedene Bastelstationen und ein Bilderbuchkino angeboten.

Auch ein Theaterstück soll zur Einweihung einstudiert werden. Das Mittagessen gibt es bei der Feuerwehr; bei Regen im Feuerwehrgerätehaus. Neben Schweinsbraten und Leberkas wird auch ein fleischloses Gericht angeboten. Aus den Nachbarkommunen Traunstein, Waging am See, Teisendorf, Taching am See und Surberg haben die Bürgermeister ihr Kommen zugesagt.

Für die musikalische Umrahmung sorgt die Musikkapelle und die Wonneberger Feuerwehrler zeigen am Nachmittag ihr Können bei einer Schauübung. Selbstgebackene Kuchen und Torten steuern die Wonneberger Vereine bei, die auch die Helfer für die Bewirtung der Gäste stellen. Um den Aufbau kümmern sich die Mitglieder des Gemeinderats und die Feuerwehr-Aktiven. Wer noch mit anpacken oder Kuchen spenden möchte, kann sich bei Bürgermeister Martin Fenninger melden. Auch die neun Asylbewerber aus dem Senegal sollen in die Vorbereitungen und das Fest integriert werden.

Der Erlös der Veranstaltung ist für die Vereine bestimmt und als Grundstock für einen Vereinsfonds gedacht. »Damit möchte die Gemeinde den außerordentlichen Einsatz und das nimmermüde Engagement der ehrenamtlich Tätigen in Wonneberg würdigen und wertschätzen«, betonte Martin Fenninger. mia