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Gemeinde Siegsdorf unterstützt Waldkindergarten

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Das Bild zeigt den Hangrutsch der ehemaligen Abfalldeponie bei Grub. Für die fachgerechte Entsorgung des über Monate auf dem Wertstoffhofgelände gelagerten und getrockneten Restmaterials schlugen nun bei der Gemeinde Siegsdorf mit etwa 20 000 Euro zu Buche.

Siegsdorf. In nichtöffentlicher Abstimmung hat sich der Gemeinderat für die Unterstützung des geplanten Waldkindergartens in Eisenärzt ausgesprochen. Nach Ablauf der Geheimhaltungsfrist gab Geschäftsleiter Hermann Haslinger in der letzten öffentlichen Sitzung diesen Beschluss bekannt. Das Gremium hatte beschlossen, das 7600 Quadratmeter große Grundstück des ehemaligen Waldschwimmbades am Eingang zum Diesselbachtal einschließlich der darauf stehenden Hütte wird zur kostenlosen Nutzung zum Betrieb eines Waldkindergartens zur Verfügung gestellt.


Weiter informierte Haslinger über den Kauf eines neuen Fahrzeuges für den Bauhofleiter. Der Amarok Pick-up mit Pritschenaufbau kostet 40 740 Euro.

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Nachdem nun auch das Restmaterial der ehemaligen Deponie Grub, das bei einem Erdrutsch Anfang Juni zum Vorschein kam, von einer Firma fachgerecht entsorgt wurde, sind alle Schäden des Hochwassers vom Juni abgearbeitet. 20 000 Euro musste die Gemeinde für die Entsorgung des mit Teer und Zink belasteten Materials aufwänden. Wie Bürgermeister Thomas Kamm sagte, sei dies die einzige Maßnahme im Zusammenhang mit dem Hochwasser gewesen, welche die Gemeinde alleine bezahlen musste. Für die Wiederherstellung des Traunweges zwischen Schwimmbad und Seiboldsdorf wurden von den Behörden ebenso Beihilfen in Aussicht gestellt wie für die Behebung des Schadens an der Wolfsbergstraße und den Wiederaufbau des Spitzau-Steges.

Eine Sache wurde richtiggestellt

Eine Richtigstellung gab es zu einem Punkt aus der Sitzung vom 22. Oktober, bei dem es um die Zufahrt zu den Anwesen Vogeltenn 4 und 6 gegangen war. Dabei hatte die Gemeinde festgestellt, dass die Eigentümer eine Erweiterung des Wohnhauses größer gebaut hätten als beantragt worden ist. Diese von der Gemeinde getroffene Feststellung entspricht jedoch nicht den Tatsachen, was nun auch öffentlich richtig gestellt wird. Die Gemeinde, so hieß es, habe die falsche Feststellung der Gebäudemaße aus den GIS-Daten des Vermessungsamtes getroffen. Das Vermessungsamt hat offensichtlich den Gebäudekörper falsch eingemessen und falsch dargestellt, womit es zu dieser unrichtigen Behauptung gekommen ist. Dieser Sachverhalt habe aber nichts an der Beschlussfassung geändert.

Der Gemeinderat stellte eine Änderung des Bebauungsplanes für das Grundstück Hammerfeld 3 in Aussicht, sobald der Antragsteller die Auflagen des Bauausschusses erfüllt und die Änderungspläne vorliegen. Auch die Bauvoranfrage zum Neubau eines Einfamilienhauses anstelle eines Nebengebäudes an der Knappenfeldstraße 8 wurde positiv beschieden. Die Nutzung des jetzigen Gebäudes (Garage und Werkstatt) wird dabei in den Neubau integriert. Eine Nutzungsänderung für das ehemalige Müttergenesungsheim an der Maria-Eck-Straße, das zu einem Haus mit fünf Wohneinheiten umgebaut werden soll, fand ebenfalls die Zustimmung des Gremiums. Voraussetzung dafür war das Ausweisen von zehn Stellplätzen, wobei die auf dem gegenüberliegenden Grundstück geplanten Stellflächen noch dinglich gesichert werden müssen. Im Zuge der Baumaßnahme soll auch ein Garagengebäude im Zufahrtsbereich zur Maria-Eck-Straße ein neues Satteldach erhalten und erweitert werden. FK