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Gemeinde Petting plant neues Baugebiet

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Foto: dpa/Symbolbild

Petting – In Ringham hat die Gemeinde erst im vergangenen Jahr ein neues Baugebiet mit 19 Parzellen ausgewiesen. Das soll heuer erschlossen und die Grundstücke verkauft werden. Weil aber die Nachfrage ungebrochen ist, wird Petting in ein weiteres Bauleitverfahren einsteigen. Das hatte der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen und der Bürgermeister nun öffentlich bekannt gegeben.


»Mühlfeld 3« soll das Gebiet heißen, das sich südöstlich an die bestehende Wohnsiedlung »Mühlfeld« anschließt. 6000 Quadratmeter stehen der Gemeinde dafür netto zur Verfügung, soll heißen, der Straßengrund ist dabei schon abgezogen. Bürgermeister Karl Lanzinger betonte in der jüngsten Sitzung, dass hier das neu konzipierte Einheimischen-Modell zur Anwendung kommen werde.

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Gebaut wird auch andernorts in der Gemeinde. Ein Bürger, der nahe Ringham schon einen Aussiedlerhof hat, möchte dort nun ein Betriebsleiterhaus samt Ferienwohnung errichten. Das Vorhaben sei mit dem Landratsamt abgesprochen, informierte Lanzinger. Daneben möchte der Antragsteller eine landwirtschaftliche Maschinenhalle mit den Maßen 12 auf 26 Meter bauen. Beiden Anträgen stimmte das Gremium geschlossen zu.

Ebenso dem Antrag eines Ehepaars, das an sein Wohnhaus am Kapellenweg unter einem Quergiebel einen Wintergarten mit überdachtem Balkon anbauen möchten. Die direkten Nachbarn hätten unterschrieben, hieß es auf Nachfrage von Philipp Strohmeyer.

Wie so oft in den Sitzungen, waren auch diesmal noch »ein paar kurzfristige Sachen reingekommen«, wie der Rathauschef in die Anträge jenseits der Tagesordnung einzusteigen pflegt. Ein Bürger plant in Aichbauer einen Ersatzbau für ein bestehendes Bauernhaus. Der Neubau soll etwas länger werden und dem Einbau von Wirtschaftsräumen dienen. »Bei den Dimensionen des landwirtschaftlichen Gebäudeteils geht das auf alle Fälle«, verglich Lanzinger.

Andreas Götzinger, dessen Neubau eines Autohauses samt Werkstatt und Lager im Gewerbegebiet Wasserbrenner I bereits genehmigt ist, beantragte »ein paar kleine Änderungen«. Dabei soll ein Gebäudeteil etwas kürzer werden, Fenster und Glasfronten leicht verändert. Die zunächst beabsichtigte Betriebsleiterwohnung hat der Antragsteller zunächst zurückgestellt und diesen Teil als Lagerfläche gekennzeichnet. Zu dem Vorhaben ihres Gemeinderatskollegen sagte keiner nein.

Nahe Bildhauer hat ein Bürger einen Schafstall. Nun möchte er einen Neubau mit den Maßen 13 auf 9  Meter für die Fleischverarbeitung, für Kühlung und Verkauf hinstellen, inklusive einer Traktorgarage. Auch dieses Vorhaben hat man mit dem Bauamt und dem Kreisbaumeister an Ort und Stelle abgesprochen. Auch das Gremium stimmte zu. Der Antragsteller möchte auf diesem Grundstück auch einen Schafstall in den Maßen 20 auf 9 Meter bauen. Vorgaben für ökologische Ausgleichsflächen in Form von Bäumen, Pflanzen und Eingrünung liegen vor. »Da ist doch eh so viel Freifläche«, wunderte sich Elvira Kraller über derlei Auflagen. Auch für diesen Antrag gab es keine Gegenstimme. höf