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Mehrere Bebauungsplanänderungen in Schleching – Probleme mit Grüngut

Gemeinde musste Unrat entsorgen

Schleching – Mit Bebauungsplänen und der Grüngutablagerung mussten sich der Schlechinger Gemeinderat auseinandersetzen.

In den Bebauungsplangebieten »Elmenfeld« und »Bichlfeld« ist jeweils für ein beziehungsweise zwei Grundstücke ein Änderungsverfahren eingeleitet worden, vor allem um eine effektive energetische Nutzbarkeit zu erreichen. Die Bebauungsplanänderung für zwei Grundstücke im »Bichlfeld Nord« und im »Lindäcker« sind mit dem Satzungsbeschluss zum Abschluss gebracht worden.

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Im Bauausschuss wurde das gemeindliche Einvernehmen für die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage in der Engerait hergestellt. Für die Errichtung einer Maschinenhalle an der Kampenwandstraße in Mühlau wurde noch keine endgültige Lösung gefunden. Bürgermeister Josef Loferer will mit dem Antragsteller einen alternativen Standort prüfen.

Loferer ging auch auf das Thema Grüngutablagerung ein. Die bisher praktizierte Form der Ablagerung gegenüber dem Wertstoffhof lehnt der Grundstücks-Eigentümer dieser Fläche nun ab; denn Ablagerungen entlang von öffentlichen Straßen oder im Wald seien unzulässig. Entlang der Kampenwandstraße wurde neben größeren Grüngutmengen auch jede Menge Unrat abgeladen. Die Gemeinde musste 70 Kubikmeter Müll entsorgen mit einem erheblichen Kostenaufwand.

Loferer informierte, dass weiterhin die Möglichkeit besteht, kleinere Mengen Grüngut im Container beim Wertstoffhof zu entsorgen. Für gewerbliche und größere Mengen wird die Gemeinde voraussichtlich einen Betrieb mit Anlieferungsmöglichkeiten schaffen. wun