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Gemeinde investiert 350 000 Euro in Straßen

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350 000 Euro steckt die Marktgemeinde Teisendorf 2017 in ihr Straßennetz.

Teisendorf – 350 000 Euro steckt die Marktgemeinde Teisendorf 2017 in ihr Straßennetz, um marode Straßenstücke zu sanieren. Einstimmig befürwortete der Gemeinderat die vom Bauausschuss vorgeschlagene Zusammenstellung von zehn Maßnahmen. Hans Rauscher reichte außerdem einen SPD-Antrag zur Prüfung eines alternativen Standorts für den derzeit an der Industriestraße geplanten Grüngutplatz ein.


Die SPD schlägt ein Grundstück südlich der Ortsumfahrung an der Freidlinger Straße, vor dem Wald, dafür vor. Die frühzeitige Festlegung der zu sanierenden Straßen erklärte Bürgermeister Thomas Gasser damit, dass sich die Firmen so eine Grundauslastung für nächstes Jahr und die Gemeinde günstigere Preise sichern können. Wichtig sei der frühe Termin auch im Sinn der Kooperationen mit anderen Institutionen wie der Surgruppe, die, während die Straße ohnehin aufgerissen ist, erforderliche Leitungen preisgünstiger verlegen kann.

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Bauamtsleiter Theo Steinbacher bekräftigte, man habe den Firmen bewusst keine genauen Zeitangaben gemacht. Dennoch fände es Johann Niederstraßer (FWG) wünschenswert, dass Ende Oktober alles abgeschlossen ist. Alois Stadler (CSU) hatte heuer beobachtet, dass an Straßenbaustellen nach dem Abfräsen zwei Wochen lang nichts passierte. Daher bat er um Aufnahme einer Vorgabe, dass begonnene Maßnahmen zeitnah zu Ende geführt werden. Gegen zu viele »Klauseln« sprach sich Peter Schuhbeck (FWG) aus, bis auf das zeitnahe Fertigstellen. Thomas Prechtl (CSU) bat, auch die Qualität der Bankette im Auge zu haben.

Tätig wird die Gemeinde 2017 an der Straße von Aschau nach Spöck, am Hochbauernweg in Oberteisendorf, an der Strecke von Stetten nach Brunnmeister und von Brunnmeister nach Grafenberg, zwischen Freidling und Gemachmühle, im Schwammgraben bei Neukirchen, zwischen St. Georgen und Egelham sowie am »Thaler Wiesenweg« neben dem Teisendorfer Freibad.

Sollte das Ergebnis die Kostenschätzung unterschreiten, wird die Verwaltung in Absprache mit dem Bürgermeister ermächtigt, weitere Aufträge zur Straßensanierung zu vergeben. Vorrangig soll hier die Straße nach Thumberg berücksichtigt werden, da sie für den Waldkindergarten wichtig ist.

Am Ende der Sitzung hatten die Gemeinderäte einige Anliegen. Andreas Neumeier bat, die Sitzgelegenheiten auf dem Marktplatz zu erneuern. Das Abschleifen ist laut Steinbacher nicht mehr möglich. Ansehnliche Sitzgelegenheiten seien wichtig, wenn man sich touristisch profilieren möchte, betonte Neumeier. Sissy Lang berichtete, die Anlieger der Ortsdurchfahrt entlang der Bundesstraße 304 in Oberteisendorf wollten endlich wissen, wie es mit der geplanten Verbesserung der Situation dort weiter geht. Sie bat um Veröffentlichung einer Pressemitteilung. Laut Gasser gibt es zum Thema fast wöchentlich Besprechungen. Die Bürger, die hier von Anfang an aktiv waren, würden demnächst wieder mit eingeladen. Gasser hofft, eventuell bei den Bürgerversammlungen schon Näheres berichten zu können.

Das weitere Prozedere beim Spielplatz Vogelau interessierte Hans Rauscher. Angedacht ist Gasser zufolge, mit Unterstützung des Bauhofs eine preisgünstigere, abgespeckte Variante zu kreieren. Ein in Frage kommender Hersteller verlange 8000 Euro für eine Spielplatz-Kombination; diese Kosten sind der Gemeinde etwas zu teuer. Rauscher bat auch, die Erweiterung der Urnenwand im Auge zu behalten. Das tue man, berichtete Gasser. Der Friedhof sei im Konzept für den städtebaulichen Denkmalschutz mit berücksichtigt. Die Planung erfasse mehr als nur die Urnenwand. Peter Schuhbeck mahnte weitere Verbesserungen beim Friedhof an, etwa bei den Grabeinfassungen.

Sorge machen Edwin Hertlein (Grüne) in der Grünfläche parkende Autos an der Lindenallee. Laut einem Baumexperten bestehe die Gefahr, dass die Linden durch Beschädigung des Feinwurzelwerks Schaden nehmen. Gasser räumte ein, dass sich das wilde Parken durch die Baustelle verstärkte. Schubeck plädierte dafür, hier wieder wie früher einen Bretterzaun anzubringen. vm