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Gemeinde bezuschusst Feuerwehr-Führerschein

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Wonneberg – Die Gemeinde Wonneberg will Anwärter auf den Feuerwehr-Führerschein künftig mit einem höheren Zuschuss unterstützen. Darauf verständigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Zusammenkunft. Über die genaue Summe muss das Kommunalgremium noch beraten.


Bisher übernimmt die Gemeinde für zwei Anwärter 1000 Euro der Kosten. »Dieser Beschluss stammt allerdings aus einer Zeit, als der Führerschein insgesamt noch 2500 Euro gekostet hat«, gab Bürgermeister Martin Fenninger zu bedenken. Inzwischen müsse etwa das Doppelte für diese Fahrerlaubnis investiert werden.

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Ratsmitglied Helmut Helmberger informierte in seiner Funktion als Stellvertretender Kommandant, dass die Freiwillige Feuerwehr Wonneberg derzeit über vier Aktive mit Feuerwehr-Führerschein verfügt. Das große Löschfahrzeug sei zwar erst 13 Jahre alt, aber auch ein Nachfolgemodell werde mit Sicherheit wieder ein großer Lkw. »Deshalb ist es sinnvoll, sich frühzeitig darum zu kümmern, dass vor allem jüngere Feuerwehr-Aktive den Führerschein machen«, bekräftigte Helmberger. Die Empfehlungen für die Führerschein-Anwärter spricht die Feuerwehr-Führung aus. Aktive, die den Feuerwehr-Führerschein erwerben wollen, müssen sich zehn Jahre bei den Floriansjüngern verpflichten.

»Es hilft nichts, wenn zum Einsatz alarmiert wird und niemand darf fahren«, brachte es der Bürgermeister auf den Punkt. Deshalb wolle man den Feuerwehr-Nachwuchs mit einem höheren gemeindlichen Zuschuss dazu animieren, die Fahrerlaubnis zu erwerben. »Das ist eine Investition in die Zukunft«, betonte Bürgermeister Fenninger.

Seit der Neuregelung der Führerscheinklassen 1999 dürfen Führerschein-Neulinge nur noch Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 3,49 Tonnen fahren. Das ist für die meisten Feuerwehrfahrzeuge allerdings nicht ausreichend. Der Feuerwehr-Führerschein erlaubt das Fahren von 7,5-Tonnern. Anforderungen an die Anwärter sind ein Mindestalter von 19 Jahren sowie der Besitz der Führerschein-Klasse B seit mindestens zwei Jahren. mia