weather-image
22°

Gemeinde Bergen will neue Parkbänke anschaffen

1.4
1.4

Bergen – Neue Parkbänke möchte die Gemeinde Bergen anschaffen. Dafür sprach sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung aus.


Bürgermeister Stefan Schneider erklärte, dass sich gegenwärtig im Gemeindebereich etwa 200 Parkbänke befinden, etliche davon stehen wie jedes Jahr im Frühjahr zur Reparatur an. Mit dem Kauf einiger neuer Bänke soll der Bauhof entlastet werden, der bisher jährlich die aufwändigen Reparaturen vorgenommen hat. Schneider stellte den Gemeinderäten ein Sonderangebot mit fünf Bänken für 1100 Euro vor. Die neuen Bänke sollen im Bereich des Minigolfplatzes und im Schwimmbad aufgestellt werden.

Anzeige

Eine positive Stellungnahme gab der Gemeinderat für den Vorbescheidantrag eines Landwirts im Ortsteil Hausen zum Neubau eines Viehstalles ab. Das gemeindliche Einvernehmen wurde auch einem Antrag auf Vorbescheid zur Erweiterung eines Viehstalls in Hausen erteilt.

Zurückgestellt wurde die Anfrage auf Ausweisung von Bauland beziehungsweise zur Erweiterung des Bebauungsplans »Bergen-Dorf« für ein Grundstück nahe des Schellenbergs. Das Gremium einigte sich darauf, dass der Bauausschuss das betreffende Grundstück besichtigen wird. Einige Gemeinderatsmitglieder erwarten Schwierigkeiten mit der Zufahrt, stellten die Enge des jetzigen Weges fest, halten die Erstellung eines Wendehammers für denkbar und meinten, auch der dort vorhandene, beginnende Steilhang könnte noch ein Problem darstellen.

Bürgermeister Schneider berichtete noch über eine kürzlich erfolgte Verkehrsschau. Er erwähnte das Problem Parkplatz am Bahnhof in Bergen. Durch parkende Fahrzeuge wird dort im Winter den ganzen Tag über das Schneeräumen erschwert. Außerdem sprach Schneider den durchaus gefährlichen Straßenübergang beim Gasthaus Post in der Dorfmitte an, der nur durch einen Schülerlotsen Sicherheit bringen würde.

Weitere Schwerpunkte der Besichtigung waren die Schulbus-Haltestelle am Bergener Berg, die keine Gefahr für Schüler darstellt, sowie die Parksituation im Mittelbereich des Bergs. Die Polizei vertritt die Meinung, dass Fußgänger vermehrt die alte Bahnhofstraße nutzen sollten. Außerdem wurde überlegt, ob entlang der Weißachener Straße im Bereich des Festsaals Halteverbotsschilder aufgestellt werden sollten. Schneider lehnt dies ab, da sich die Parkerei auf weitere Straßen verlagern würde. Er hält den großen Parkplatz neben dem Festsaal für ausreichend.

Einen »Wermutstropfen« nannte Schneider die Mitteilung des Bayerischen Forstamtes, dass heuer kein Budget für den geplanten Natur-Spielplatz am Dampfgatter zur Verfügung steht. Das sei voraussichtlich erst 2017 wieder möglich. Trotzdem will die Gemeinde laut Bürgermeister mit der Planung des Natur-Spielplatzes noch heuer beginnen. OH